Bangkok: Regierung entscheidet in Kürze, ob ein Atomkraftwerk als alternative Energiequelle gebaut werden soll

Energieminister Piraphan Salirathavibhaga wird die endgültige Entscheidung darüber treffen, ob ein Kernkraftwerk als alternative Energiequelle in den überarbeiteten Energieentwicklungsplan (PEP) aufgenommen wird, teilte das Ministerium am Donnerstag (15. Februar 2024) mit.

Derzeit überarbeitet das Ministerium die Punkte im PEP, die das Verhältnis von Erdgas und erneuerbaren Energien sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung betreffen, so Staatssekretär Prasert Sinsukprasert.

Der überarbeitete Plan wird einen Vorschlag für den Bau des ersten thailändischen Kernkraftwerks enthalten. Falls Piraphan den Plan mit dem Vorschlag für ein Kernkraftwerk billigt, plant das Ministerium, Ende dieses oder Anfang nächsten Monats öffentliche Anhörungen zu diesem Thema abzuhalten, so Prasert.

Öffentliche Anhörungen seien notwendig, da die Menschen aufgrund der Kernschmelze im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi im Jahr 2011 nach wie vor Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Kernenergie haben.

Prasert betonte, dass die Anhörungen Informationen über Sicherheitsmaßnahmen liefern würden, falls Thailand sich für die Entwicklung der Kernenergie entscheiden sollte.

Der überarbeitete PEP werde das Verhältnis zwischen alternativen und fossilen Energien auf 70 zu 30 Prozent erhöhen und gleichzeitig die Stilllegung von Kohle- und Gaskraftwerken vorsehen, fügte er hinzu.

Prasert wies darauf hin, dass, obwohl Indonesien und Vietnam aufgrund der Nutzung von Kohlekraftwerken günstigere Stromtarife haben, sie nicht das gleiche Maß an Energiesicherheit wie Thailand haben, das sich auf Wasserkraft und alternative Energien konzentriert. / The Nation

 

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berndgrimm
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berndgrimm
21. Februar 2024 10:19 am

Es ist wieder eine typische NATION/STIN Luegengeschichte.
Auch TH gewinnt den Grossteil seiner Energie immer noch aus Kohle,Oel und Gas. Jetzt will man Atomenergie um auch Bombenfaehig zu sein und sich gegen Auslaender wehren zu koennen.
Die Chinesen oder Russen wuerden sicherlich liefern aber die muesste man bezahlen. Man will lieber aus dem Westen fuer lau.
TH waere sicherlich das einzige Land welches keine Probleme mit der Atommuellentsorgung haette. Vonwegen Endlager , einfach ins Meer kippen und fettig.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
22. Februar 2024 6:21 am
Reply to  STIN

Ja ,Luegen ist vorsaetzlich und das setze ich bei der NATION voraus.STIN ist natuerlich vollkommen unschuldig denn er kolportiert ja nur.
84% Kohle und Gas sind die absolute Mahrheit in einem Land welches Zweidrittel seiner Energie ohne grosse Anstrengung mittels Photovoltaik erzeugen koennte.
Warum macht mans nicht ? Weil Solarenergie dezentral erzeugt werden muesste und die Energiemonopole fallen wuerden.
Deshalb baut man unsinnige Solarparks und verschandelt die Landschaft damit.
Ich habe mal ausgerechnet dass man BKK weitgehend mit Solarenergie versorgen koennte wenn man nur 30% der Aussenflaeche der potthaesslichen Hochhaeuser mit Solarpaneelen verdecken wuerde.
Ach so ja , weil STIN mir immer unterstellt ich hielte alle Thai fuer bloed: Dazu ist man wirklich zu bloed und brauchte auslaendische Hilfe.Besonders beim Management!
Und dann kommt STIN’s grosse Entlastungsorgie vom Bikini Atoll bis zum Mond ist Alles dabei.
Ja , weil TH ja so Umweltschonend ist! Wie jeder halbwegs zivilisierte Mensch der hier lebt staendig sehen kann.
Weckruf aus der Realitaet:
Die Muellabfuhr in TH ist spottbillig und kommt zuverlaessig!
Warum entsorgen dann soviele Thai ihren Muell im Meer , in Fluessen und Seen , im Wald oder an der Strasse oder in Nachbars Garten ? Auch und besonders die Thai Industrie!
Das wuerde mit Atommuell genauso passieren.
Und was die Strahlung angeht : Kinder mit 2 oder mehr Koepfen kann man im Menschenhandel bestimmt zu teuren Preisen verkaufen.