Samut Prakan: Polizeibeamte gingen strikt gegen illegale Straßenrennen vor – auch gegen die Eltern der Minderjährigen

Polizeibeamte gingen strikt gegen illegale Straßenrennen vor und richteten sich dabei insbesondere gegen die Eltern von Minderjährigen, die an solchen Aktivitäten beteiligt waren. Nach einem jüngsten Vorfall im Bezirk Prasamutchedi der Provinz Samut Prakan führten polizeiliche Ermittlungen zu rechtlichen Schritten gegen zahlreiche Personen.

Die stellvertretende Generalkommissarin des National Police Office, Saram Nualma, gab bekannt, dass 22 Personen wegen illegaler Straßenrennen strafrechtlich verfolgt wurden. Das Gericht verhängte gegen jeden Täter eine Geldstrafe von 10.000 Baht (279 US-Dollar) und eine Bewährungsstrafe von drei Monaten Gefängnis.

Darüber hinaus haben die Behörden zehn Minderjährige in Gewahrsam genommen und ihre Fälle an die Jugend- und Familiengerichte weitergeleitet. Diese Gerichte sollen die Vorfälle unter Berücksichtigung des Alters der Täter und der Art ihrer Vergehen überwachen, berichtete KhaoSod.

In einer wegweisenden Entscheidung haben die Gerichte Rehabilitationspläne für diese jungen Straftäter und ihre Erziehungsberechtigten angeordnet. Die Nichteinhaltung dieser Abhilfemaßnahmen führt zu einem regulären Strafverfahren, was erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der Minderjährigen haben könnte. Dieser Ansatz legt den Schwerpunkt auf Rehabilitation statt auf Bestrafung und zielt darauf ab, diese jungen Menschen als verantwortungsbewusste Bürger wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Das Gesetz richtet sich jedoch nicht nur an Minderjährige, sondern erstreckt sich auch auf deren Eltern oder Erziehungsberechtigte. Das Kinderschutzgesetz von 2003 (BE 2546) ermöglicht rechtliche Schritte gegen Eltern oder Erziehungsberechtigte, die fahrlässig zulassen, dass ihre Kinder unangemessenes oder riskantes Verhalten zeigen.

Dementsprechend hat die Polizei bereits Anklage gegen die Eltern der zehn inhaftierten Minderjährigen erhoben und jeweils eine Geldstrafe von 10.000 Baht verhängt. Nach dem Geständnis reduzierte das Gericht die Geldstrafe auf 5.000 Baht pro Elternteil.

Dieser Schritt ist eine eindringliche Warnung an alle Eltern und Erziehungsberechtigten, ihre Kinder genau zu beaufsichtigen und sie von der Teilnahme an solch gefährlichen Aktivitäten abzuhalten, die nicht nur ihr Leben gefährden, sondern auch ein Risiko für die öffentliche Sicherheit darstellen. Die Polizei hat ihre Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, das Gesetz in jedem Fall rigoros und in vollem Umfang durchzusetzen.

Durchsetzungsverpflichtung

Auf Anweisung des nationalen Polizeichefs, Polizeigeneral Tosak Sukwimon, wurde eine Sondereinsatzgruppe unter der Leitung des stellvertretenden Polizeichefs Pol. General Kittiratt Panpetch eingesetzt, um rücksichtsloses Fahren und damit verbundene Straftaten zu verhindern und zu bekämpfen. Ziel dieser Initiative ist es, die Belastung der Öffentlichkeit durch unsichere Fahrpraktiken zu lindern, einschließlich der Organisation von Rennen und der Werbung für Teilnehmer über soziale Medien.

Alle Bürger werden gebeten, gefährliche Vorfälle der Polizei-Hotline 191 oder 1599 zu melden, die rund um die Uhr erreichbar ist. Die proaktiven Maßnahmen der Polizei spiegeln einen umfassenden Ansatz zur Bewältigung des Problems illegaler Straßenrennen wider und stellen sicher, dass sowohl die jungen Täter als auch ihre Erziehungsberechtigten mit Konsequenzen rechnen müssen, während gleichzeitig die Sicherheit und das Wohlergehen der Öffentlichkeit im Vordergrund stehen.

In ähnlichen Nachrichten führte ein Polizeieinsatz in Samut Prakan zur Verhaftung von 42 Teenagern und zur Beschlagnahmung von 49 Motorrädern , wodurch Beschwerden über illegale Straßenrennen bearbeitet wurden. / The Thaiger

 

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