Kanchanaburi: 18 Personen erhielten gestern die Todesstrafe wegen einer tödlichen Schlägerei im Gefängnis

Achtzehn Personen erhielten gestern die Todesstrafe , einer davon wurde in einem wegweisenden Urteil des Provinzgerichts Thong Pha Phum in der Provinz Kanchanaburi zu lebenslanger Haft verurteilt.

Das Gericht sprach vier weitere Personen in einem Fall frei, in dem es um eine tödliche Schlägerei zwischen Häftlingsgruppen aus Ban Mueang Kan und Ban Bo Phloi und Häftlingen aus Ban Tha Maka ging. Der Vorfall, der sich am 22. Februar 2015 ereignete, führte zum Tod von zwei Insassen und zur Verletzung von sechs weiteren.

Den Berichten zufolge wurde die Schlägerei durch einen Streit über das Tätowieren innerhalb des Gefängnisses ausgelöst, bei dem Häftlinge aus Ban Mueang Kan und Ban Bo Phloi von der Ban Tha Maka Gruppe ermahnt wurden, weil sie sich in einem von Überwachungskameras abgedeckten Bereich tätowiert hatten. Dies führte zu Unzufriedenheit, die zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung führte. Die insgesamt 26 Angeklagten wurden angeklagt, nachdem fünf scharfe Metallgegenstände beschlagnahmt worden waren, die bei der Auseinandersetzung verwendet wurden, berichtete KhaoSod.

Das Urteil des Gerichts wurde gestern, am 22. Februar, um 9 Uhr morgens im Beisein des Bezirksstaatsanwalts von Thong Pha Phum verkündet. Von den 26 Angeklagten starb einer vor der Verhandlung und einer entkam während des Gerichtsverfahrens, so dass 23 Angeklagte das Urteil hören mussten. Aufgrund der Anzahl der Angeklagten und der Komplexität des Falles benötigte das Gericht viel Zeit, um das Urteil durchzulesen, das mehr als 100 Seiten umfasste.

Superintendent Montri Tangto von der Polizeistation Thong Pha Phum sorgte für strenge Sicherheit, indem er über 20 Beamte in Uniform und Zivil einsetzte, um die Sicherheit im Gerichtsgebäude zu gewährleisten und aufrechtzuerhalten. Die Angeklagten trafen geordnet im Gericht ein und trugen jeweils ein Namensschild, auf dem ihre Identität und ihre Lage im Fall vermerkt waren.

Nach der Urteilsverkündung, bei der 18 Personen die Todesstrafe drohte und einer zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt wurde, wurden die übrigen Angeklagten um 12.20 Uhr zurück zum Bezirksgefängnis Thong Pha Phum eskortiert. Die Polizei sorgte während des gesamten Transportvorgangs für ein hohes Maß an Sicherheit, um weitere Zwischenfälle zu vermeiden. / The Thaiger

 

 

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Erwin Müller
Gast
Erwin Müller
24. Februar 2024 12:19 pm

Jetzt sollte man aber auch die Strafen zeitnah vollstrecken. Das erspart dem Staat unnötige Kosten. Ein Verlust für die Menschheit ist es ja nicht.