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Thai­land leit­et eine Ini­tia­tive für ein gemein­sames Vis­apro­gramm mit Län­dern, die im ver­gan­genen Jahr zusam­men etwa 70 Mil­lio­nen Touris­ten beherbergten, während Pre­mier­min­is­ter Sret­tha Thav­isin Ini­tia­tiv­en ver­stärkt, um mehr Langstreck­en­reisende und Reisende mit hohem Geld­beu­tel anzuziehen.

Herr Sret­tha – der sich verpflichtet hat, Thai­lands Sta­tus als Touris­mus-Hotspot zu einem Luft­fahrt- und Logis­tikzen­trum auszubauen – hat in den let­zten Monat­en mit seinen Amt­skol­le­gen in Kam­bod­scha, Laos, Malaysia, Myan­mar und Viet­nam über die Idee eines Schen­gen-Visums gesprochen.

Die Ein­rich­tung soll eine rei­bungslose Mobil­ität für Reisende zwis­chen den sechs Nach­bar­län­dern gewährleisten.

Da die meis­ten Staats- und Regierungschefs pos­i­tiv auf das Konzept des ein­heitlichen Visums reagieren, will das vom Touris­mus abhängige Thai­land mehr Ein­nah­men pro Reisen­dem gener­ieren und seine Wirtschaft vor Gegen­winden wie schlep­pen­den Exporten und schwach­er glob­aler Nach­frage schützen, die sein­er ver­ar­bei­t­en­den Indus­trie schaden.

Nach offiziellen Angaben melde­ten die sechs südostasi­atis­chen Län­der im Jahr 2023 zusam­men 70 Mil­lio­nen aus­ländis­che Touristen.

Mehr als die Hälfte davon ent­fie­len auf Thai­land und Malaysia, die rund 48 Mil­liar­den US-Dol­lar an Touris­mu­sein­nah­men erwirtschafteten.

Das Einzelvi­sum ist die ehrgeizig­ste unter den Touris­musini­tia­tiv­en von Sret­tha, ist aber langfristig angelegt.

Die Branche hat dem Land gute Dien­ste geleis­tet, da sie etwa 20 % aller Arbeit­splätze und etwa 12 % der 500-Mil­liar­den-Dol­lar-Wirtschaft des Lan­des ausmacht.

Abge­se­hen von den Pan­demie­jahren flo­ri­erte der Touris­mus und bot einen Puffer gegen einen Ein­bruch im ver­ar­bei­t­en­den Gewerbe und im Export, den tra­di­tionellen Stützpfeil­ern der Wirtschaft.

Die Touris­mus­branche ist opti­mistisch, und Marisa Sukosol Nunbhak­di, eine ehe­ma­lige Präsi­dentin der Thai Hotels Asso­ci­a­tion, sagt: ​“Ein gemein­sames Visum kön­nte Langstreck­en­reisende dazu ver­leit­en, eine ein­fachere Entschei­dung zu tre­f­fen.” Die Gültigkeits­dauer des Visums müsse von der üblichen 30-Tage-Frist auf 90 Tage ver­längert wer­den, um es attrak­tiv zu machen, sagte sie.

Sret­thas Regierung hat sich zum Ziel geset­zt, bis 2027 80 Mil­lio­nen Touris­ten anzulocken.

Und seit sein­er Regierungsüber­nahme vor etwa sieben Monat­en hat seine Regierung ein gegen­seit­iges Abkom­men über die Befreiung von der Visumpflicht mit Chi­na – Thai­lands größtem Touris­ten­markt – unterze­ich­net und vorüberge­hende Befreiung von der Visumpflicht für Reisende aus Indi­en ange­boten , Tai­wan und Kasach­stan.

s wird auch über einen Plan nachgedacht, Kasi­nos in großen Unter­hal­tungskom­plex­en zu eröff­nen, und der Ver­anstal­tungs­touris­mus soll dem Land dabei helfen, mehr Ein­nah­men zu generieren.

Wenn es richtig gemacht wird, bleiben die Vorteile des visum­freien Reisens nicht nur auf den Touris­mus beschränkt, da die Erle­ichterung des Reisens ein Segen für Geschäft­sreisende und den Han­del wäre, so Bill Bar­nett, Geschäfts­führer des Hotel- und Immo­bilien­ber­atung­sun­ternehmens C9 Hotel­works.

Aber ein Schengen-Visum, das freies Reisen in der grenzfreien Zone innerhalb Europas ermöglicht, könnte angesichts der schlechten Erfolgsbilanz von ASEAN bei der Beschleunigung multilateraler politischer Rahmenbedingungen und der Stellung der Gruppe als Gesprächspartner eine schwierige Aufgabe sein.

“Land für Land scheint der beste Weg zu sein”, sagte Barnett.

“Bilaterale Abkommen, bei denen die Regierungen bei solchen Dingen eine Vorreiterrolle übernehmen, sind sehr sinnvoll, da sie nach außen und nicht nach innen gerichtet sind.”

Laut Thitinan Pongsudhirak, Professor an der Fakultät für Politikwissenschaft der Chulalongkorn-Universität, müssen Genehmigungen für ein gemeinsames Visumsystem koordiniert werden, und das Fehlen standardisierter Einwanderungskriterien zwischen den teilnehmenden Nationen im Gegensatz zur Europäischen Union kann eine Herausforderung darstellen.

Asean sei als Gruppierung eine gespaltene Körperschaft mit einer schlechten Einwanderungsbilanz, sagte er.

Da Srettha ein Neuling in der Politik sei, fehle ihm möglicherweise der Einfluss, um den Visumsvorschlag durchzusetzen, sagte Herr Thitinan.

“All die verschiedenen Dinge, die er versucht hat, betrachte ich als das Pflücken tief hängender Früchte und das Pflücken von Früchten vom Boden”, sagte Herr Thitinan.

“Manchmal sind Früchte auf dem Boden faul.” / Bangkok Post

 

Von STIN

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