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Als 150 Touris­ten vorgestern Abend (12. April) in einem Hotel in Hat Yai anka­men, mussten sie fest­stellen, dass 64 Hotelz­im­mer, die sie einem Agen­ten bezahlt hat­ten, nicht gebucht wor­den waren, der wiederum das Geld an einen thailändis­chen Reise­leit­er über­wies, der es ein­steck­te, wie Amarin TV heute berichtete.

Pol. Oberst Phum­ban Thip, Leit­er der Polizeis­ta­tion von Hat Yai, wurde darüber informiert, dass 120 mala­y­sis­che Touris­ten in vier Reise­bussen und 30 weit­ere, die sep­a­rat angereist waren, seit Novem­ber let­zten Jahres zwis­chen 16.00 und 19.30 Uhr vor einem bekan­nten Hotel im Herzen der südlichen Stadt fest­saßen, ohne die bezahlten Zim­mer zu erhalten.

Das Hotelper­son­al teilte der Polizei mit, dass für diese große Gruppe mala­y­sis­ch­er Touris­ten keine Reservierung vorgenom­men wor­den war und sie daher nicht dort über­nacht­en konnten.

Der Polizei gelang es, die thailändis­che Reise­lei­t­erin, Frau Wan­itcha (Nach­name unter­drückt), oder Nae, 39, aus­find­ig zu machen, die mit einem Kol­le­gen kam und sagte, sie arbeite in diesem Hotel und würde das Prob­lem lösen.

Der Reporter dieses Fernsehsenders sprach mit der mala­y­sis­chen Reise­lei­t­erin, die erzählte, dass 69.840 Ring­git (etwa 539.000 Baht) an Wan­itcha über­wiesen wor­den waren, um 64 Zim­mer für zwei Nächte und drei Tage Aufen­thalt in diesem Hotel im ver­gan­genen Novem­ber zu buchen.

Die 120 mala­y­sis­chen Touris­ten waren um 3 Uhr nachts nach Thai­land aufge­brochen, und nach dem Besuch ver­schieden­er Touris­te­nat­trak­tio­nen in Songkhla rief sie Wan­itcha an, dass sie mit­tags im Hotel ankom­men würden.

Sie wurde jedoch angewiesen, die Ankun­ft auf 16 Uhr zu ver­schieben, was sie auch tat, indem sie mit den Touris­ten einkaufen ging.

Als sie im Hotel ankam, teilte Wanicha ihr mit, dass nur 10 Zim­mer zur Ver­fü­gung stün­den, woraufhin sie sich beschw­erte, dass sie über 60 Zim­mer gebucht habe.

Die thailändis­che Reise­lei­t­erin ver­schwand und kehrte um 18 Uhr zurück, um ihr mitzuteilen, dass keine Zim­mer ver­füg­bar seien.

Später wurde Pol. Maj. Gen. Sako­rn Thong­munee, Bürg­er­meis­ter der Gemeinde Hat Yai, zusam­men mit Her­rn Rachan (52), dem Besitzer dieses berühmten Hotels, im Hotel ein, um das Prob­lem der Zim­merver­gabe an Touris­ten zu lösen.

Da es bere­its spät in der Nacht war, öffnete Rachan die Kon­ferenz- und Mas­sageräume des Hotels für die Touris­ten, die dort in der let­zten Nacht kosten­los über­nacht­en kon­nten, als erste grundle­gende Hilfe.

Die Polizei nahm daraufhin Wan­itcha und den mala­y­sis­chen Reise­führer zum Ver­hör auf die Sta­tion Hat Yai mit, und nach einem zweistündi­gen Ver­hör ges­tand Erstere, dass sie den Großteil des über­wiese­nen Geldes aufge­braucht und nur 10 Hotelz­im­mer gebucht hatte.

Eine Über­prü­fung des Hin­ter­grunds ergab, dass Wan­itcha bere­its zuvor einen ähn­lichen Betrug mit einem anderen mala­y­sis­chen Reise­un­ternehmen began­gen hat­te, das Anfang let­zten Jahres Anzeige gegen sie erstat­tet hat­te, aber sie änderte ihren Namen, nach­dem sie dies sechs Mal getan hatte.

Gegen sie wurde eine Anklage wegen Betrugs erhoben, während die Ermit­tlungs­beamten weit­ere rechtliche Schritte einleiten. / Thai Newsroom

Von STIN

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