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Aufgrund einer Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit steht das Finanzministerium vor einem schwierigen Jahr bei der Erreichung seiner Steuererhebungsziele. Dennoch wurden fünf Sektoren als vielversprechend identifiziert.

Die Abteilung unter der Leitung von Generaldirektor Kulaya Tantitemit hat ihr Einnahmenziel für das Geschäftsjahr 2024 auf 2,27 Billionen Baht (61,7 Milliarden US-Dollar) erhöht, gegenüber 2,02 Billionen Baht (55 Milliarden US-Dollar) im Jahr 2023, was einer Steigerung von etwa 3 % entspricht.

Dies steht im Einklang mit Thailands prognostiziertem BIP-Wachstum von 2,7 %, wie vom National Economic and Social Development Council geschätzt, und der Wachstumsprognose des Fiscal Policy Office von 2,8 %.

Kulaya führt das anspruchsvolle Steuererhebungsziel auf verschiedene Faktoren zurück, darunter externe Probleme, die sich auf den Exportmarkt auswirken, gestiegene Energiepreise, Zinssätze und die Verzögerung der Staatsausgaben bis April. Handelskonflikte und Handelshemmnisse könnten sich auch auf die Steuererhebung auswirken.

Dennoch beliefen sich die Steuereinnahmen für die ersten fünf Monate dieses Geschäftsjahres (Oktober 2023 bis Februar 2024) auf insgesamt 766 Milliarden Baht (20,8 Milliarden US-Dollar), was einem Anstieg von 1,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Geschäftsjahr 2023 entspricht. Das Einkommensteuerziel für das Geschäftsjahr 2024 von 811 Milliarden Baht (22 Milliarden US-Dollar) liegt 5,7 % höher als im Vorjahr.

Die Abteilung konzentriert sich auf Branchen mit Wachstumspotenzial und bietet steuerliche Beratung ähnlich der Prüfungsvorbereitung an. Zu diesen Sektoren gehören energiebezogene Unternehmen, Medizin- und Schönheitsunternehmen, Einzel- und Großhandelsunternehmen, tourismusbezogene Sektoren und E-Commerce-Plattformen.

Das Finanzministerium ergreift außerdem Maßnahmen, um die Steuervermeidung großer Unternehmen durch Verrechnungspreise zu verhindern. Darüber hinaus arbeitet die Abteilung am Top-up Tax Act (Säule 2: Global Anti-Base Erosion Rules), um die Steuerbemessungsgrundlage zu erweitern und Einnahmenstabilität zu schaffen. Dabei gehe es um die Einführung einer globalen Mindeststeuer für große multinationale Konzerne, berichtete die Bangkok Post.

Die Abteilung erweitert außerdem die Steuerbemessungsgrundlage auf Online-Unternehmen durch die Einrichtung des E-Business-Überwachungsausschusses, der Richtlinien verfolgen und vorschlagen soll. Steuerbehörden aus über 140 Ländern verhandeln über eine Vereinbarung, um große Digitalunternehmen wie Google, Facebook, Amazon und Apple zur Zahlung von Steuern in den Ländern zu verpflichten, in denen diese Unternehmen tätig sind, einschließlich Thailand.

Diese als Säule 1 bekannte Initiative soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Wenn eine Einigung erzielt wird, wird erwartet, dass die von diesen digitalen Unternehmen erhobenen Steuern steigen. / Bangkok Post / The Thaiger

Von STIN

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seeker
seeker
19. April 2024 10:40 am

Ich verstehe nicht, warum sich berndgrimm noch immer darüber wundert, dass stin seine Behauptungen nicht mit Links belegt –
das hat stin noch nie gemacht, da es hierfür keine Links gibt.

Bei den angeblichen Steuerbetrügereien seitens Srettha von 500 Mill. Baht (wie stin behauptet) müßte es ebenfalls irgendwelche Hinweise geben – also wo sind diese?

In diesem Zusammenhang möchte ich nur nochmals an stin´s jahrelange unbelegte Behauptungen bezüglich der Bauern-Kredite durch die Thaksin-Regierung (lt. stin Schneeballsystem 5555) erinnern, für welche stin bis heute nicht einen einzigen Beleg erbringen konnte, aber trotzdem immer wieder seine Behauptungen erneuert.

Last edited 1 Monat zuvor by seeker
berndgrimm
berndgrimm
19. April 2024 8:45 am
Reply to  STIN

Vielleicht sollte STIN mal mit gutem Beispiel voran gehen und Links zu seinen Quelltexten setzen. So wie ich dies immer tue.
Ich habe die Internet BP und Thaiger bis zum 16.April zurueckgeblaettert und keine solche Artikel gefunden.

berndgrimm
berndgrimm
20. April 2024 9:24 am
Reply to  STIN

Und wieder muss ich auf eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem BP Originaltext und der Uebersetzung hinweisen.
Ich habe auch eine Kritik am BP Text:
Die Exportschwaeche ist kein Grund fuer Probleme beim Steuereinzug.
Das Finanzamt zieht die Steuern von den Steuerinlaendern ein und nicht von Auslaendern .Auch wenn es das viel lieber tun wuerde.Die Gruende fuer solche Steuereinzugsrueckgaenge sind Insolvenzen und Steuerbetrug/Korruption.
Von Ersten habe ich hier nix gelesen und Zweites gibts hier nur wenn es Probleme bei der Korruptionsverteilung gibt.
Ich verlinke immer Alles was ich finde, vorausgesetzt ich finde es ueberhaupt.Wer hier nicht verlinkt ist STIN.
Ja , es gibt auch in der BP Artikel die sie von anderen Medien (Reuters,Washington Post etc) uebernimmt.
Die muesste ich eigentlich auch nachpruefen, wenn ich ein notorischer Noergler und Besserwisser waere.Bin ich aber nicht.
Mir ist es egal Ob der Text von BP selber gemacht wurde oder von anderen Medien uebernommen wurde.
Genauso waere es auch bei STIN’s Texten wenn der sich nicht immer hinter seinen englischsprachigen Quellen verstecken wuerde ohne einen Link zu setzen.
Ich lese nun auch taeglich die BP z.B. und mir ist eben aufgefallen dass der Inhalt der Uebersetzungen erheblich vom Originaltext abweicht.Englisch ist zwar eine sehr einfache und klare Sprache (deshalb ist es ja Weltsprache) aber auch dort gibt es Nuancen die den Sinn eines Textes bestimmen.
Die koennen ideologisch ausgenutzt werden und werden es in den von mir reklamierten Texten.
Dabei ist mir egal wer die Uebersetzung gemacht hat.
Dies hier ist STIN’s Blog und er ist fuer den Inhalt seiner Artikel verantwortlich.Wenn im TIP der gleiche Text steht wird er dadurch nicht richtiger.Und im Farang schon ueberhaupt nicht.

berndgrimm
berndgrimm
21. April 2024 6:11 am
Reply to  STIN

Ja ,es ist immer das Gleiche mit STIN:
Erst fordert er mich zum grossen Showdown heraus
und dann raeumt er schnell den Schiessplatz vor dem Saloon weg.
Mit anderen Worten:
Meine Antwort auf seine grosse Propagandalitanei hat er wieder sofort wegzensiert.
Und er wird auch meine Reklamation hier wegzensieren damit er sich wieder als Unschuldslamm hinstellen kann.
Er tut garnix , das macht Alles sein Automat.
Die KI hat Besitz von seinem Blog ergriffen.
Na ja , K vielleicht I wohl eher nicht.

berndgrimm
berndgrimm
21. April 2024 6:00 am
Reply to  STIN

Um gleich mit dem Letzten anzufangen:
Nein , Journalismus praktiziert STIN wirklich nicht in seinem kleinen Propaganda Blog wo er seine Meinung als Nachricht hinstellt.
Er nimmt nicht Meldungen aus der BP , Nation etc hin sondern er sucht sie danach aus dass sie in seine Propaganda passen.Anderes bringt er garnicht.
Wenn ich es dann bringe dann arbeitet er die Meldung propagandamaessig um so dass sie in sein Schema passt.Was er nicht propagandamaessig verwursten kann,das ignoriert er.
Ich habe schon viele Beispiele gezeigt wo er den englischen Text bewusst falsch uebersetzt hat.

Ja , und dann kommen seine Ausfluechte , schliesslich ist STIN ein sehr ambitionierter Propagandist:
Er war es ja garnicht , sondern TIP Wochenblitz oder FARANG. Nein das seiner Propaganda am naechsten kommende Anzeigenblaettchen welches angeblich nicht von seinem Freund Matt produziert wird nennt er garnicht.Dabei ist es ideologisch so nah.
Investigativer Journalismus ist in TH garnicht moeglich weil seitens der Herrschenden nur gelogen wird und es keine seioesen Maulwuerfe gibt.
Ab und zu berichten einige in der Region lebende Journalisten kritisch ueber die Realitaet hier , aber meistens gibt es Traumland TH Maerchen.
Die kommen auch viel besser beim Publikum an.
Und man kann sich selber als orientalischen Helden darstellen.

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