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BANGKOK: Thailand wurde von seinem südlichen Nachbarn Malaysia überholt, der nun nach Indonesien der zweitgrößte Automobilmarkt Südostasiens ist, berichtete Nikkei Asia am Mittwoch (15. Mai).

Die Änderung in der Rangfolge sei ein großer Wandel in einer Region, die für asiatische Autohersteller zu einem wichtigen Schlachtfeld geworden sei, stellte das in Japan ansässige Online-Nachrichtenmagazin fest.

In dem Bericht heißt es, dass die Verkaufszahlen Malaysias, die lange Zeit an dritter Stelle lagen, von Januar bis März 2024 drei Quartale in Folge die Thailands übertrafen.

Nach Angaben der Malaysian Automotive Association stiegen die Autoverkäufe im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf 202.245 Fahrzeuge. Dies folgte einem Anstieg von 11 % im Jahr 2023 auf einen Rekordwert von 799.731 Fahrzeugen.

Berichten zufolge war der Anstieg auf die Befreiung von der Umsatzsteuer für im Inland hergestellte Fahrzeuge zurückzuführen, die Teil des Konjunkturpakets der Regierung ist, was zu steigenden Verkäufen der nationalen Automarken Perodua und Proton führte, die etwa 60 % des Marktanteils hielten.

Unterdessen waren die Verkäufe in Thailand rückläufig, mit einem deutlichen Rückgang von 25 % im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr.

Nikkei Asia sagte, Thailands monatliche Autoverkäufe seien seit Juni letzten Jahres im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, was auf steigende NPL bei Autokrediten und einen allgemein stagnierenden Konsum zurückzuführen sei. Allerdings ist der Anteil der Elektrofahrzeuge dank des Einstiegs chinesischer Automobilhersteller gestiegen.

Dem Bericht zufolge erlebe auch Indonesien eine geringe Dynamik. Die Autoverkäufe gingen im ersten Quartal im Jahresvergleich um 24 % zurück, da die Zinsen stiegen, was dazu führte, dass die Verbraucher ihre Einkäufe zurückhielten.

Auch Vietnam meldete im ersten Quartal einen Rückgang der Autoverkäufe um 16 % im Vergleich zum Vorjahr aufgrund rückläufiger Exporte und anderer Faktoren.

Unterdessen stiegen die Zahlen auf den Philippinen im ersten Quartal um 13 %, den höchsten Wert unter den fünf Ländern, nachdem die Inflation Ende 2023 auf rund 4 % gesunken war und die Verbraucherausgaben weiterhin stark waren.

 

Quelle: The Star Malaysia / The Nation / Nikkei / ANN

Von STIN

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