PM Prayuth betritt internationale Bühne

Vier Monate nach dem Militärputsch drängt Thailands Diktator Prayuth Chan-ocha auf die internationale Bühne. In Mailand hofft er nicht zuletzt auf eine diplomatische Aufwertung und Investitionen der Europäer.

Thailands neuer Machthaber hat sich zum Asem-Treffen – einem Dialogforum zwischen asiatischen und europäischen Staaten – in der italienischen Metropole Mailand angesagt. “Prayuth macht dies mit Blick auf Thailands Innenpolitik”, sagt in Bangkok Sanit Nakajitti, Inhaber der Sicherheitsberatungsfirma PSA-Asia. Aber die Junta, die um internationale Anerkennung ringt, setzt auch auf die Uneinigkeit der EU.

“Wir haben beschlossen, keine bilateralen Treffen mit Prayuth abzuhalten”, beschreibt eine Diplomatin den EU-Plan vor dem “komplizierten Besuch”. Es gebe freilich Länder, die dennoch mit ihm reden wollten. Erfreuliches wird der General, der Ende September von seinem Posten als Armeechef in den Ruhestand versetzt wurde, dennoch kaum erfahren. “Die EU erwartet erhebliche Veränderung im Bereich der Menschenrechte und des Rechtsstaats, bevor sie ihre Distanz zu Bangkoks Generälen ändert”, heißt es bei Diplomaten in Bangkok.

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berndgrimm
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berndgrimm
17. Oktober 2014 9:57 am

STIN:

Es gab wohl Demonstrationen gegen ihn und auch für ihn. Beide etwa um die 60-100 Personen.

Die Anti Prayuth Demos sind besonders mickrig ausgefallen!
Dabei hätte man mit den Koh Tao Morden und die darauffolgenden
mutmasslichen Folterungen doch jeden Grund dazu gehabt!
Aber erstens ist Thaksin offensichtlich sehr geizig mit dem uns
geklauten Geld geworden solange nicht feststeht dass er nach der
nächsten Wahl wieder an die Tröge kommt,
und zweitens wurden die vermutlichen Folterungen
von seinen braunen Ganoven verübt
die er noch braucht wenn er wieder an die Macht
kommen sollte!

  berndgrimm(Quote)  (Reply)

egon weiss
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ben
Gast
ben
17. Oktober 2014 2:42 am

Rolf46:

Da ist er einer von vielen und wird nicht besonders unangenehm auffallen…

….Bestimmt nur ähnlich diktatorisch regierte, wie Stadtstaat Singapur, China oder Nordkorea..

Hast Du eigentlich Alzheimer, dass Du immer wieder den gleichen Mist postest??
Falls Du in der Nähe Deiner ROTEN Pflege suchst (wenn Du wieder mal ins böse Thailand kommst):

http://www.careresortchiangmai.com/de/index.php?viewID=6

Rolf46
Gast
Rolf46
16. Oktober 2014 11:23 pm

Thailands neuer Machthaber hat sich zum Asem-Treffen – einem Dialogforum zwischen asiatischen und europäischen Staaten – in der italienischen Metropole Mailand angesagt.

Da ist er einer von vielen und wird nicht besonders unangenehm auffallen. .. “Sich selbst ansagen” hat er natürlich nötig, denn einen Diktator lädt bestimmt kein EU-Land ein.

“Wir haben beschlossen, keine bilateralen Treffen mit Prayuth abzuhalten”, beschreibt eine Diplomatin den EU-Plan vor dem “komplizierten Besuch”. Es gebe freilich Länder, die dennoch mit ihm reden wollten.

Welche Länder sind das denn ? Bestimmt nur ähnlich diktatorisch regierte, wie Stadtstaat Singapur, China oder Nordkorea ? :mrgreen:

Rolf46
Gast
Rolf46
17. Oktober 2014 12:01 am
Reply to  STIN

STIN: ..die Franzosen haben normalerweise keine Berührungsängste mit undemokratisch an die Macht gekommene Regierungschefs.

Kein Wunder, denn sie fördern als “gelernte” Imperialisten, nachdem sie ihre einst eroberten Kolonien im Laufe der Zeit wieder an die sich dort erfolgreich wehrenden Freiheitskämpf.. äh.. “Terroristen” verloren haben, gern selbst die ihnen nützlich erscheinenden Diktatoren. Genau wie die Amis, die das als selbsternannte “Weltführungsmacht” ebenfalls machen, ..nur sind die Franzosen etwas weniger erfolgreich und deshalb schon auf deutsche EU-Bürgschaften angewiesen.. 😉

http://www.wiwo.de/politik/europa/eurokrise-frankreich-ist-total-bankrott/9992166.html

Also ebenfalls kein Wunder, wenn die französischen Pleitegeier vor Diktatoren immer noch nicht zurückschrecken, wenn sie sich durch den Kontakt irgendwelche wirtschaftliche Vorteile erhoffen.. 8)

  Rolf46(Quote)  (Reply)