Vizepräsidenten vom NRC will Vermögen offenlegen

Bangkok – Die zweite Vizepräsidentin des Nationalen Reformrates (NRC) überraschte mit der Ankündigung, dass siebereit sei, ihre Vermögenswerte freiwillig offenzulegen. Frau Tassanee Boonthong stellt sich damit gegen dieEntscheidung der Nationalen Anti-Korruptionskommission (NACC), dass NRC-Mitglieder keine Angaben über ihreVermögensverhältnisse machen müssen. 

Die ehemalige Senatorin erklärte, dass sie schon früher genaue Angaben über ihre finanzielle Situation und ihreSachwerte machen musste und es ihr nichts ausmache, das jetzt zu wiederholen, denn sie habe nichts zuverbergen. Unterstützung erhielt die Vizepräsidentin vom NRC-Mitglied Direk Thoengfung, der ebenfalls früherSenator war.

Frau Tassanee wies darauf hin, dass es nicht gut für das Vertrauen in den NRC sei, wenn in der Öffentlichkeit ander NACC Entscheidung gewisse Zweifel bestünden. Sie werde daher das Problem bei der nächsten NRC-Sitzungansprechen und sich für eine freiwillige Offenlegung der Vermögenswerte aller Mitglieder einsetzen.

Auch Prof. Yutthaporn Issarachai, streitbarer Dekan der Sukhothai Thammathirat Open University, begrüßte die Initiative der NRC-Vizepräsidentin und erklärte, es wäre ein überwältigendes Zeichen von Ehrlichkeit undVertrauenswürdigkeit, wenn sich die Mitglieder des Nationalen Reformrates, dazu entschließen würden, demVorschlag von Frau Tassanee zu folgen.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
5. November 2014 5:07 am

exil: Und es wird sich ein Politiker finden der den Nationalismus der Thais nutzt und die Schuld am Thailändischem Elend den Ausländern in die Schuhe schiebt. Dann gute Nacht Farang.

Gibt es doch schon!
Thaksin S. lässt genau dies immer in seinen Hassmedien verbreiten:
Die Farang haben uns alle negativen Sachen gebracht, jetzt sollen
sie dafür bezahlen. Originalton PTV während der Suthep Demos.

exil
Gast
exil
4. November 2014 5:04 pm

STIN:
WOW – das haut mich nun doch um
Ich denke nicht, das es zu einem Bürgerkrieg wie in Syrien gekommen wäre. Jedoch hätten Guppen wie Ko Tee, Isaan-Rambo usw. – ihre Anschläge intensiviert und es hätte ev. mehr tote Kinder gegeben. Dazu standen aber hier die Roten auch nicht – also hätten die roten Extremisten einen Krieg gegen die Armee und dem Süden nie gewinnen können. Käme es zu einem offenen Bürgerkrieg, verliert der Norden
mit Sicherheit. Einen jahrelangen Bürgerkrieg könnten sich Thaksin auch nicht leisten. Die Armee schon.

Wenn ich bedenke wie viele Kinder in Thailand ohne die Hilfe sehr vieler Farang- Organisationen bereits verhungert wären, wie viele Kinder auf der Straße leben würden ohne ein Dach und ohne eine Zukunft. so frage ich mich ob diese Gutmenschen nicht auch dieses System unterstützen.

Die Thais bringen doch selbst wirklich nichts auf die Reihe, die Meisten leben auf Pump ohne an die Zukunft zu denken. Irgendwann wird dieses System des Geld Ausborgens und nicht mehr zurück bezahlen zusammenbrechen. Und dann wird es in Thailand so wirklich krachen. Und es wird sich ein Politiker finden der den Nationalismus der Thais nutzt und die Schuld am Thailändischem Elend den Ausländern in die Schuhe schiebt. Dann gute Nacht Farang.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
4. November 2014 10:56 am

hanseat: Ebenfalls die deutsche (Thaksin) Uni nicht.

Mit dem PWT Blog hat die Uni Passau nach eigener Auskunft garnix zu tun.
Es handelt sich wohl um eine Neuauflage des ST.de mit anderen Vorzeichen.
Und damit man nicht das gleiche Problem bekommt und unbequeme
Kommentatoren wie Bukeo und mich immer löschen und sperren muss,
lässt man kritische Kommentare überhaupt nicht zu.
Die Lobhudeleien der Thaksinjodler bleiben natürlich stehen.
So tun als ob. Die bewährte Strategie Thaksins!

hanseat: Im Moment sehe ich (leider) nur Ansätze, im Hintergrund hört man von unautorisierten Politikern oder Behördenleitern unmögliche Ankündigungen, die der Neue anschließend widerrufen muss.
Wenn er so stark ist, wie er immer hier hingestellt wird, dann sollten diese unberechtigt sich äußernde Herren fliegen.
Ein Führer, der in seinem Dunstkreis sogenannte „Schläfer“ duldet, die auf Order „eine neue Sau durchs Dorf jagen“, wenn der aus dem Ausland agierende große Demokrat es zur Destabilisierung für angebracht hält, sollte einmal ein Machtwort sprechen. Mit „mai pen arai“ kommt man nicht weiter.

Dies ist leider wahr und auch meine grösste Kritik am Militärdiktator!

hanseat
Gast
hanseat
4. November 2014 5:35 am

Moin Rolf,
man sollte sich doch einmal die Frage stellen, was die Offenlegung von Vermögen für einen Sinn haben sollte?
Soll es bedeuten, dass Thais ab einer bestimmten Höhe von Vermögen nicht an politischen Ämtern teilnehmen dürften oder wenn ein Thai nur eine ungenügende Summe aufbringen kann?
Uns Ex hatte auch vor seiner Bestallung sein Vermögen veröffentlichen müssen. Kein egon und auch kein Rolf hatten diesbezügliche Einwende gegen die dort angesammelten Besitzungen gehabt.
Die YL hatte ebenfalls ihr Vermögen veröffentlichen müssen. Ebenfalls keine Einwände gegen ihr teilweise durch Thaksins Steuersparprogramm für Familie Shinawatra entstandenem Vermögen etwa Kritisches darüber veröffentlicht. Ebenfalls die deutsche (Thaksin) Uni nicht.
Ok, wenn man nichts auf´s Brötchen zu schmieren hat, greift man eben auf alle möglichen oder hier unmöglichen Strohhalme, die im Internet zu finden sind.
Drehe einmal die Zeit zurück. Zum Dienstantritt der YL hatte Hanseat immer wieder gefordert, der neuen Landesmutter die 100 Tage-Frist für Newcomer zu gewähren. Selbiges fordere ich auch, dem Neuen zu gewähren.
Um noch einmal auf die Offenlegung der Vermögungsbelange zurück zu kommen, ich stehe zu meiner Meinung, dass eine Bilanz nach Beendigung der betreffenden Amtszeit erstellt werden müsste oder man verzichtet ganz auf diese Prozedur.
Nebenbei, Hanseat sieht das Programm und die Regierungsarbeit im Kabinett und in den Behörden durchaus kritisch. Von den angekündigten Reformen sehe ich nicht viel. In den relevanten Machtzentren sitzen nach wie vor von Thaksin handverlesene Leutchen, die schon unter YL gute Thaksin-Order befolgten. Es scheint so, dass der Neue nicht stärker agieren kann, als der glücklose Abhisit.
Was ist mit einer Bodenreform? Wann wird das thailändische Erdöl und –gas wieder in thailändische Hände zurück gegeben? Wann kommt die von Thaksin ans Ausland veräußerte Mobilfunkfirma wieder zurück? Wann bekommen die Provinzen mehr Rechte, wann bestallen die Provinzen ihre Polizei selber?
Im Moment sehe ich (leider) nur Ansätze, im Hintergrund hört man von unautorisierten Politikern oder Behördenleitern unmögliche Ankündigungen, die der Neue anschließend widerrufen muss.
Wenn er so stark ist, wie er immer hier hingestellt wird, dann sollten diese unberechtigt sich äußernde Herren fliegen.
Ein Führer, der in seinem Dunstkreis sogenannte „Schläfer“ duldet, die auf Order „eine neue Sau durchs Dorf jagen“, wenn der aus dem Ausland agierende große Demokrat es zur Destabilisierung für angebracht hält, sollte einmal ein Machtwort sprechen. Mit „mai pen arai“ kommt man nicht weiter.

exil
Gast
exil
4. November 2014 5:16 am

STIN: das mag durchaus sein, nur gehen viele davon aus, das niemand in Sachen Korruption Thaksin das Wasser reichen kann. Daher hätte ich ja gerne Abhisit, Korn an der Spitze der Regierund, da dann diese beiden von oben nach unten aufräumen könnten, wie es Chuan Leekpai gemacht hat.

Aufräumen wird in diesem Land niemand.
So gesehen hätte Thailand ein Bürgerkrieg nur gut getan um mit diesem eingefahrenem Missständen aufzuräumen. Denn wo nichts mehr ist kann wieder etwas neues entstehen.

Nicht das ich Krieg herbeiwünsche, aber rein theoretisch wäre es eine Möglichkeit um Ordnung in das Thailändische System zu bringen und eben die Karten neu zu mischen.

ben
Gast
ben
4. November 2014 5:10 am

STIN:

… Erst wenn Prayuth, wie seinerzeit Thaksin – in 1-2 Jahren Milliardär sein sollte – werde ich beginnen, mir Gedanken zu machen…

je weniger Thaksin zu sagen hat – und nun sogar von der Bildfläche verschwinden soll, desto mehr verbreitet unsere 4er Bande der Thaksin Jodler ihre Märchen.. warum und für was?? – PR scheint sen ganzen Tag Zeit zu haben negativ Postings gegen Thailand zu verfassen.. – heldenhaft!

http://www.bangkokpost.com/news/politics/441244/prayut-warns-pdrc-reds-against-unrest

Rolf46
Gast
Rolf46
4. November 2014 2:29 am

hanseat: Wenn ein 4-Sterne-General, der der Oberkommandierender aller Streitkräfte, Herr, Marine und Luftwaffe, nach 38 Dienstjahren ein Einkommen von 23 Millionen Baht erreichen könnte, wenn das stimmen sollte,..

Moin Hanseat,

du brauchst dir doch um einzelne Beträge überhaupt keine Kopfschmerzen zu machen. Was du aus den von Egon eingestellten Beiträgen , die doch verblüffend gut mit entsprechenden Dokumenten als Nachweis versehen sind, trotzdem ersehen kannst, ist die leicht zu erkennende Tatsache, dass man die Vermögensangaben solcher Leute wie General Prayuth und dieser ebenfalls superreichen NRC – Verfassungsverhunzer-Clique :mrgreen: in der Pfeife rauchen kann.

Mehr sind diese kreativ gestalteten Armrechnungs- und Täuschungsprodukte wirklich nicht wert ; ..und was wirklich an Vermögen vorhanden ist und wie und wo es versteckt wurde , kriegen nur Leute heraus, die sich ganz intensiv mit der Erforschung und Entwirrung des zu Täuschungszwecken konstruierten Vermögens-Verteilungs-Geflechtes beschäftigen.

Glaub nur nicht, dass Thaksin der einzige Künstler auf diesem Gebiet ist bzw. war.
Prayuth und seine Bande machen das genau so .. Nur steht das jetzt noch nicht in den Medien, also in Geschichtsbüchern oder in Wikipedia 😉 , weil die erfolgreichen Putschisten zur Zeit sogar noch kriegsrechtlich “am Drücker sind” und durch ihren Militärcoup selbstverständlich auch die Desinformationshoheit erobert haben..

Deshalb wird dann jeder, der ihre dunkle Sachen ans Licht bringt, sofort zum “Snowden” 😉 für die Militärjunta und muss sich schnellstens in Sicherheit bringen.. Wenn´s sein muss bis Passau, Germany, von wo er die Militärjunta und deren Aktivisten dann ungefährdet weiter kritisch watching ins Visier nehmen kann. 🙂

  Rolf46(Quote)  (Reply)

exil
Gast
exil
3. November 2014 4:36 pm

STIN:
jetzt sind die Vermögen wohl offengelegt worden.

Mal eine kleine Gegenüberstellung – Kabinett Prayuth ./. Kabinett Yingluck

Ergebnis: Yinglucks Kabinett war wesentlich reicher.

Reichster bei Prayuth ist Deputy Prime Minister M.R. Pridiyathorn Devakula mit 1.3 Milliarden Baht
Ärmster bei Prayuth ist Admiral Narong Pipatanasai, Bildungsminister mit 6.9 Millionen Baht.

Bei Yingluck ist Mr Pongthep Thepkanchana mit 3 Milliarden der reichste.
Der Ärmste Mr Santi Prompat hat immer noch 14 Millionen Baht.

http://englishnews.thaipbs.or.th/pridiyathorn-richest-prayut-cabinet/

http://englishnews.thaipbs.or.th/latest-reveal-assets-graft-buster-yingluck-cabinet-shows-pongthep-richest/

Man kann also davon ausgehen, dass das Kabinett Yingluck mehr als doppelt so reich, wie jenes von Prayuth war.

Man könnte natürlich nun alle diese Politiker überprüfen.

Warten wir einmal ab wie reich die Herren sind wenn sie von ihren Posten zurücktreten. Aber ich glaube nicht, dass es dann noch jemand wagen wird nach dem Vermögen zu fragen, bzw. wird niemand mehr Auskunft geben.

ben
Gast
ben
3. November 2014 3:26 pm

hanseat:

….Erstaunlich, wie diese Leute angeblich an all die dort vorgestellten Unterlagen gekommen sein sollen?..
…. Vielleicht sollte die von egon benannte Uni einmal sich auch kritisch mit dem finanziellen Gebaren des Dubaier befassen…

Logik ist nicht die Stärke dieser Thaksin Jodler : PE/PR/Seppli etc. , -> für die gibt`s nur eine Aufgabe: verdrehen von Tatsachen, oder falls möglich, ein paar negativ News zur Junta.. und zu Thailand seit ihr geliebter Führer die Befehlsgewalt abgeben musste und die Sache nicht mehr so im Griff hatte, wie mit all seinen Marionetten – Regierungen…

hanseat
Gast
hanseat
3. November 2014 2:27 pm

Moin an die Runde,
ich war so frei und habe mir einmal den LINK des egons durchgelesen.
Erstaunlich, wie diese Leute angeblich an all die dort vorgestellten Unterlagen gekommen sein sollen? Ok, das sollte mir ja auch egal sein. Für mich ist etwas Anderes relevanter. Wenn ein 4-Sterne-General, der der Oberkommandierender aller Streitkräfte, Herr, Marine und Luftwaffe, nach 38 Dienstjahren ein Einkommen von 23 Millionen Baht erreichen könnte, wenn das stimmen sollte, fragt sich Hanseat, wie ein Oberstleutnant der Polizei, der freiwillig nach einer geringeren Dienstzeit aus dem aktiven Dienst ausschied, bei den dann beginnenden finanziellen Aufstieg er es auf mehrere Milliarden US $ bringen konnte? Neben seinem Mobilfunk hatte der gute Offizier a. D. noch die thailändische Satellitenanlage „THAICOM“ gegründet. Beide neu aufzubauenden Projekten müssten immense Summen geflossen sein, von wem? Auch, wenn seine Ehefrau nicht ganz unvermögend war bzw. wohl auch heute noch ist, ist es doch erstaunlich. Vielleicht sollte die von egon benannte Uni einmal sich auch kritisch mit dem finanziellen Gebaren des Dubaier befassen.

Rolf46
Gast
Rolf46
4. November 2014 2:48 am
Reply to  hanseat

hanseat: Vielleicht sollte die von egon benannte Uni einmal sich auch kritisch mit dem finanziellen Gebaren des Dubaier befassen.

Warum denn das ? Das machst du und die 3 anderen hier doch schon genug.. 😉

Völlig egal, bei was für krummen Sachen man “euren” Militärjunta-GutmenschenBösewichten noch auf die Schliche kommt,.. der Dubaier war angeblich sowieso stets noch schlimmer ..und damit sind die Junta-Bösewichte dann so gut wie rehabilitiert.. :mrgreen:

  Rolf46(Quote)  (Reply)

berndgrimm
Gast
berndgrimm
3. November 2014 1:39 pm
ben
Gast
ben
24. Oktober 2014 5:19 am

STIN:

….Obwohl der NCR ja nicht am Futtertrog sitzt, sondern nur für die Erstellung der Verfassung und Reformen zuständig ist…

stimmt eben nur bedingt:
http://www.bangkokpost.com/opinion/opinion/439243/nacc-fails-assets-test

egon weiss
Gast
egon weiss
1. November 2014 11:01 am
Reply to  ben