1 Billion Baht Schaden beim Reisprogramm

Der Schaden durch das Reissubventionsprogramm der Regierung von Yingluck Shinawatra ist noch viel höher als angenommen und könnte bis zu einer Billion Baht gehen. 

Laut Angaben des Präsidenten des Thailändischen Institutes für Entwicklung und Forschung (TDRI),  Nipon Poapongsakorn, beläuft sich der bisher ermittelte Schaden durch verdorbenen Reis sowie betrügerische Abläufe bei der Vermarktung auf mindestens 600 Milliarden Baht – das sind etwa 15 Milliarden Euro. Rechnet man vergebliche Verkaufsbemühungen für den teils minderwertigen Lagerreis innerhalb der nächsten zehn Jahre an, so Nipon gegenüber der Bangkok Post, könne die Billionen-Baht-Grenze erreicht werden.

Der Staatsminister im Büro des thailändischen Ministerpräsidenten, Panadda Diskul, nannte weitere erschreckende Zahlen. Diskul leitet die seit Monaten laufenden landesweiten Untersuchungen infolge des gescheiterten Reis-Subventionsprogrammes der Pheu Thai Regierung. Er sagte, von den 18 Millionen Tonnen in Thailand gelagerter Reisbeständen seien nur zehn Prozent von guter Qualität. Der Rest sei verdorben, teilkontaminiert oder durch schlechte Lagerung in eine schlechtere Klasse abgerutscht.

Der enorme Schaden für die thailändische Volkswirtschaft – auch hinsichtlich der nächsten Jahre – könne das Land bei weiterer falscher Handhabung von Reissubventionen an den Abgrund führen, warnen Wirtschaftsexperten. Ähnlich äußerte sich TDRI-Präsident  Nipon Poapongsakorn. Er verglich den Schaden durch das Programm der Yingluck-Regierung mit dem großen Wirtschaftszusammenbruch des Jahres 1997, damals sei der ökonomische Schaden etwa doppelt so hoch gewesen.

Ein Armutszeugnis stellte die Untersuchungskommission der zuvor regierenden Pheu-Thai-Partei aus. Laut Staatsminister Panadda Diskul sollen allein fast 130 Milliarden Baht in die Taschen von Funktionären geflossen sein, die für die Taksin-Regierung das Reisprogramm verwalteten. Bereits während der Amtszeit von Taksin Shinawatra soll die vom Staat subventionierte Reis-Aktion aus dem Ruder gelaufen sein.

Thailands amtierende Militärregierung und Wirtschaftsexperten sind sich nach dieser Auswertung eines Rekord-Subventions-Programms einig: Die Rückgabe der Regierungsgeschäfte an eine demokratisch gewählte Regierung sei derzeit keine Option und könnte Thailand mittelfristig sogar in den Staatsbankrott führen.

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26 Antworten zu 1 Billion Baht Schaden beim Reisprogramm

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Rolf46: Du darfst dich also ganz stolz zu der in Thailand besser gestellten Minderheit mit Militärdiktaturs-Faible zählen und auch deren machtpolitische Interessen als virtueller Goebbels-Verschnitt gegen deinen Albtaum, also den verhassten Thaksin und seine rote Anhängerschaft ( ..seine Hassprediger genannt.. 😉 ) verteidigen.

    berndgrimm: Dies war ein Qualitätsbeitrag von Schinkenstrassen Rolfi der am Ballermann
    verzweifelt nach seinen D-Mark Beständen im Sangria Eimer fischt
    und dabei mit Horrormeldungen versucht einen letzten Thaksinjodler
    abzusetzen um von dem grossen Reisbetrug der Yingluck Regierung abzulenken

    Da Schinkenstrassen Rolfi nicht in der Lage ist irgendwelche eigene
    Erfahrungen aus Thailand einzubringen und nur immer seine
    langweiligen Märchen über ein Thailand welches ausschliesslich
    in seiner Fantasie existiert weiterführt, reicht jetzt auch
    Copy/Paste als Antwort.

  2. Avatar Rolf46 sagt:

    berndgrimm: Also ich bin einer der armen Trottel der hier Wohneigentum gekauft hat.

    Ich hatte dich eigentlich nicht für arm gehalten, sondern für zumindest für thailändische Verhältnisse ausreichend mit Kohle versorgt ..

    ..und natürlich dank sorgfältig aufbewahrtem und gültigen Pass deines Herkunftslandes sozusagen mit Netz und doppeltem Boden sozial voll abgesichert ; ..inklusive Rücknahmegarantie auch in total kaputtem und ggf. finanziell abgebranntem Zustand.. :mrgreen:

    Du darfst dich also ganz stolz zu der in Thailand besser gestellten Minderheit mit Militärdiktaturs-Faible zählen und auch deren machtpolitische Interessen als virtueller Goebbels-Verschnitt gegen deinen Albtaum, also den verhassten Thaksin und seine rote Anhängerschaft ( ..seine Hassprediger genannt.. 😉 ) verteidigen.

      Rolf46(Quote)  (Reply)

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    hanseat: Ein Regierungschef/in, die so leichtsinnig Milliardenverluste hinnimmt und nichts tut, bei den ersten Erkenntnissen dieses Problems, sollte doch vor einem parlamentarischen Ausschuss und ggf. auch wegen Strafvereitelung im Amt durch einen Staatsanwalt vernommen werden.

    Sehr richtig, aber wenn man die Zweidrittelmehrheit gekauft hat
    um Ersteres zu verhindern und die OAG mit eigenen Lakaien besetzt
    hat um Zweiteres zu verhindern hat man hier Democrazy und nichts
    zu befürchten.
    So wie es derzeit aussieht noch nicht mal einen Putsch! TiT.

    • Avatar Rolf46 sagt:

      Bei einer Gerichtsverhandlung , in der es sich sowohl bei den Anklägern als auch bei den Angeklagten nachweisbar um Straftäter handelt, bei denen der Unterschied nur darin besteht, dass sie ihre jeweils begangenen Gesetzesverstöße auf unterschiedlichen Gebieten begangen haben..,
      ..käme derart viel schmutzige Wäsche beider Parteien auf den Gerichtstisch, dass man in Thailand lieber gar nicht erst eine gerichtliche Klärung der Angelegenheiten anstrebt.

      Geregelt wird eben alles auf andere Weise..nach dem stets geltenden Grundsatz : Der Stärkere bestimmt jeweils, was als Recht zu gelten hat und setzt seine Interessen anschließend ..irgendwie.. durch.

      Dazu kann es aus oben schon genannten Gründen dann auch ratsam sein, die bereits entmachtete Gegenpartei aus taktischen Gründen in Ruhe zu lassen und nicht zu versuchen, sie unnötig vor ein Gericht zu zerren.

      • STIN STIN sagt:

        Dazu kann es aus oben schon genannten Gründen dann auch ratsam sein, die bereits entmachtete Gegenpartei aus taktischen Gründen in Ruhe zu lassen und nicht zu versuchen, sie unnötig vor ein Gericht zu zerren.

        es würden sich genug Anklagepunkte finden lassen, die für eine Anklage gegen Yingluck ausreichen würden und wo sogar ausl. Medien dabei sein könnten.
        Nur ich denke, damit würde man YL zur Märtyerin machen und wo sollte man sie denn dann inhaftieren. Prayuth hat schon seinerzeit erklärt, er hat keinen Bacok darauf, das dann wöchentliche Demos vor dem Gefängnis abgehalten werden. Man könnte sie ev. im Süden inahftieren, da tun sich die Rothemden etwas schwerer 🙂

        Nein, ich würde ihr 2 Optionen anbieten und dann auf eine Verhandlung verzichten.

        1. keine politischen Äusserungen/Reden mehr
        2. keine politischen Ämter mehr anstreben

  4. Avatar berndgrimm sagt:

    Rolf46: Die fühlen sich trotz Wirtschaftsabschwung und Militärdiktatur nach wie vor mit ihren von windigen Farang-Rechtsanwälten konstruierten Land- und Hauskauf-Verträgen bestens gegen die Auswirkungen der farangfeindlichen und extrem nationalistisch geprägten Ausländergesetze abgesichert

    Dies war ein Qualitätsbeitrag von Schinkenstrassen Rolfi der am Ballermann
    verzweifelt nach seinen D-Mark Beständen im Sangria Eimer fischt
    und dabei mit Horrormeldungen versucht einen letzten Thaksinjodler
    abzusetzen um von dem grossen Reisbetrug der Yingluck Regierung abzulenken.

    Also ich bin einer der armen Trottel der hier Wohneigentum gekauft hat.
    Dazu war weder ein windiger Thai- noch ein windiger Farang Rechtsanwalt
    notwendig.Beide absolut kontraproduktiv und unnötig.
    Wichtig ist hier nur dass die Eigentumsverhältnisse am Land
    und die Richtigkeit der entsprechenden Papiere geprüft wird.
    Dieses bedarf in der Tat einiger eigenen Recherchen und
    die Hilfe von jemanden der Thai lesen kann.
    Ansonsten habe ich festgestellt dass abgesehen vom Betrug
    mit dem Sinking Fund der hier leider Usus ist und Thai sowie
    Farang gleichermassen trifft (Peanuts aber ärgerlich)
    die gesamte Abwicklung (sowohl Kauf- als auch Verkauf )
    viel einfacher und geregelter ist als in DACH.
    Immobilienbetrug ist leider heutzutage weltweit ein Problem
    weil immer mehr Immobilien von “Investoren” gekauft werden
    die ihr Schwarzgeld irgendwo verstecken müssen.

  5. Avatar hanseat sagt:

    exil sagte am 7. November 2014 um 5:02 pm u. a.:

    „…Was den vergammelten und minderwertigen Reis anbelangt, so hat dies meiner Meinung nach nichts mit dem Reisprogramm zu tun, sondern mit den Thais als Menschen. Betrügen wo es nur geht.Jetzt ist das Ganze eben aufgeflogen weil die Armee die Vorratskammern inspiziert hat, so zu sagen Inventur gemacht hat und sich nicht auf die Angaben der einzelnen Verwaltungsbeamten verlassen hat. Das dieses Reisprogramm in die Hosen geht war vorauszusehen und das die Bauern gerne mehr für ihre Produkte einstecken ist Menschlich und das so einige Geld auf die Seite geräumt haben ist typisch Thailändisch…“
    Moin exil,

    danke für deine Zeile, die doch beweisen, dass Hanseat in dieser Hinsicht bislang durchaus richtig lag.
    Was habe ich doch Kritik von meinen beiden Total-Demokraten hier im Forum bekommen, wenn ich immer und immer wieder darauf hinwies.

    Jetzt, wo die Armee die Reisläger kontrollieren lies, kommt das heraus, was die Präsidentin des thailändischen Rechnungshofes bereits der damaligen Landesmutter YL korrekt andeutete und weswegen sie, die Präsidentin, anschließend von YL aus dem Amt, wegen angeblicher Unfähigkeit, entlassen wurde.

    Dass die Unfähigkeit nun dokumentiert auf der Seite der damaligen Landesmutter YL und ihrem im Hintergrund sie politisch beratenen Bruder (Klon) zu finden ist, sollte meinen beiden Total-Demokraten etwas zu denken geben.

    Ok, die werden wieder einen Strohhalm suchen und finden.

    Vielleicht argumentieren sie dann, dass die Ergebnisse der Armee gezinkt seien, um YL zu schaden.

    Ein Regierungschef/in, die so leichtsinnig Milliardenverluste hinnimmt und nichts tut, bei den ersten Erkenntnissen dieses Problems, sollte doch vor einem parlamentarischen Ausschuss und ggf. auch wegen Strafvereitelung im Amt durch einen Staatsanwalt vernommen werden.

    Für die Bürger dieses Landes ist es doch bestimmt wichtig zu wissen, was sie, die YL, getan hat oder zumindest wie sie reagiert hat, auf die in der Öffentlichkeit bekannten Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Reisprogramm.

    Vor solchen Nichtskönnern sollte ein Volk das Recht haben, geschützt zu werden.

    Um noch eins festzustellen, Hanseat hat bis dato und auch heute nicht der YL unterstellt, selber in die Reiskasse gegriffen zu haben.

    Ihre Pflicht wäre aber gewesen, Schaden vom Volksvermögen abzuwehren. Darin sehe ich ihre Schuld begründet.

    Für die Milliarden Baht, die der Staat jetzt bei Banken mit Rückzahlung in 30 Jahren aufnehmen muss, um den Reis-Saustall wieder auf Vordermann zu bringen, hätte man der Schulbehörde aber kräftig unter deren Armen greifen können, qualifiziertere Lehrer/innen einzustellen oder und das Schulgeld auf 0 zu setzen sowie Schulbücher frei zu geben.

    Ich möchte auch im Nachhinein hinterfragen, wieso eine Organisation, die die Probleme der sogenannten Mittellosen angeblich auf ihre Fahnen geschrieben hat, also der UDD, nicht mehr Druck auf die damalige Ex unternahm, das Reisprogramm öffentlich zu machen und mit demokratischen Mitteln (Rechnungshof, Parlament und Staatsanwaltschaft) zu klären und zu bereinigen?

    Die UDD hat in meinen Augen total versagt. Es sieht so aus, dass diese Organisation nicht die Demokratie sondern nur die Rechte des Shinawatra-Clans auf ihrer Agenda hatte und wohl auch heute noch hat.

    Der Wanderer, der Suthep, war der Einzige, der den Reisbauern Gehör und Unterstützung zuteil haben ließ. Dieser Mann wird aber von uns´ Total-Demokraten verteufelt!

  6. Avatar exil sagt:

    STIN: du pauschalierst wieder zuviel. Im Gegensatz zu anderen Militärdiktaturen wie vorher Burma usw. – stehen in TH momentan mind. ca 50% hinter dieser Regierung. Ob es die Mehrheit ist, weiss ich nicht – lt. Umfragen ist sie es.

    Also Umfragen in Thailand zu zitieren ist doch eher wie aus Grimms Märchen vorzulesen.

    Jede Regierung hat immer irgendwelche Umfragen gestartet und die Antworten waren immer im Sinne der Machthaber. Außerdem kommt es auch darauf an welche Bevölkerungsschicht in welchem Teil von Thailand befragt wird.

    So kann ich mich erinnern wie eine Studie veröffentlicht wurde, dass das Pro Kopf einkommen in Thailand an die 22.000 Bath beträgt. So wie in diversen Hochglanzmagazinen Thailands steht, dass jeder Farang Minimum 200.000 Bath verdient.

    • STIN STIN sagt:

      Also Umfragen in Thailand zu zitieren ist doch eher wie aus Grimms Märchen vorzulesen.

      lagen bei der letzten gültigen Wahl aber recht gut. Machst halt +/- 5%, statt der üblichen 2 %.

      So kann ich mich erinnern wie eine Studie veröffentlicht wurde, dass das Pro Kopf einkommen in Thailand an die 22.000 Bath beträgt. So wie in diversen Hochglanzmagazinen Thailands steht, dass jeder Farang Minimum 200.000 Bath verdient.

      das ist wohl das BIP pro Kopf – das steht nicht nur in Studien, das ist wohl so. Da sind die Milliarden von Thaksin aber auch mit aufgeteilt 🙂

      • STIN STIN sagt:

        Diese Stagnationsgefahr gilt ebenfalls für die Konsumenten: Die thailändischen Haushalte haben sich in den vergangenen fünf Jahren nämlich massiv zusätzlich verschuldet,

        aber niemand von den Redakteuren hat mal nachgeforscht, warum die thail. Haushalte so verschuldet sind. Ist auch für Ausländer nicht allzu leicht, da man dazu die Bedingungen der Mikrokredite genau kennen muss. Von der 1. Kreditaufnahme bei der Bank bis zum Zusammenbruch des Schneeballsystems – dauert es ca 6-8 Jahre.
        Jedes Jahr bekommt man, wenn man die alte Schuld begleicht, mehr Geld, bis ca 200.000 Baht. Dann ist Ende und die Seifenblase platzt, weil dann die Kredithaie nicht mehr Geld vorstrecken, die wissen dann genau, das es dann – nach den letzten 200.000 Baht – keinen weitere Erhöhung gibt. Die kassieren also die letzten 200.000 Baht ab und dem Armen hilft dann in drauffolgenden Jahr keiner mehr, die 200.000 + Zinsen zurückzuzahlen. Dann kommt das Gericht ins Spiel, Pfändung des Hauses usw.

        Prayuth wäre gut beraten, diese faulen Kredite auszubuchen und den Leuten die Schulden zu erlassen. Das kostet dem Staat nicht viel, weil die Überschuldeten diese 200.000 sowieso nicht zahlen können und die Häuser meist gar nicht soviel wert sind. Macht er die Thais schuldenfrei – hat er auf ewig Freunde im Land.

        • Avatar Rolf46 sagt:

          STIN: Prayuth wäre gut beraten, diese faulen Kredite auszubuchen und den Leuten die Schulden zu erlassen.

          Das sind längst nicht alles Kredite, die speziell zum Hausbau verwendet worden sind und beim Herumhacken auf den ach so bösen Kreditgebern solltest du nicht einfach übersehen, dass die Kredite an erwachsene Thais vergeben wurden, welche lt. Gesetz über die volle Geschäftsfähigkeit verfügen.

          Die wird der größten Bevölkerungsgruppe lediglich von Putschisten und Militärdiktatoren gern abgesprochen, wenn es um Wahlmündigkeit geht. :mrgreen:

          Wer sich ohne Rücksicht auf Verluste 😉 einen hohen Kredit an Land zieht und sogar noch weitere und noch höhere Kredite mittels Einsatz dazu ebenfalls geliehener Gelder erschleicht, handelt kriminell und darf deshalb nicht noch durch Schuldenerlass belohnt werden.

          Das wäre ein völlig falsche Signal an diejenigen armen oder relativ armen Thais, die sich keinen übertriebenen Konsum bei dafür fehlendem Einkommen gegönnt haben.

          Als Entgegenkommen für die jetzt in der Schuldenfalle sitzenden Konsumenten würde ich deshalb an Stelle Prayuths höchstens einen Zinserlass gewähren, jedoch auf Abzahlung der vorhandenen Schulden in jeweils einkommensangepaßten Raten bestehen. Geordnete “Privatinsolvenz” sozusagen nach europäischem Vorbild.. Vielleicht auch mit in Ausssicht gestelltem Restschulderlass, wenn z.B. 3/4 der Schulden ordnungsgemäß abgezahlt worden sind.

          Wer seine Schulden nicht bei einer Bank, sondern bei Kredithaien hat, sollte selbst sehen müssen wie er damit fertig wird. Ein Rechtsanspruch des Kredithais auf die superhohen Zinsen besteht nicht und der Schuldner kann versuchen, sich entweder mit dem Kredithai ebenfalls auf zinslose Ratenrückzahlung zu einigen oder er kann sich aus Angst vor ihm gleich mit unbekanntem Ziel “absetzen”. Genau das ist ohnehin das Risiko der Kredithaie und deshalb sind bei denen wegen des hohen Ausfallrisikos auch die zu zahlenden Zinsen entsprechen hoch.

          Schuldnern die angehäuften Schulden einfach zu erlassen wäre eine total falsche “Erziehungsmethode” von mittellosen, aber um so konsumfreudigeren Frohnaturen oder verantwortungslos handelnden Geldbeschaffungs-Schlitzohren.

          Sicher würden diese Leute Prayuth deswegen lieben, aber die Liebe ginge auf Kosten der Mitbürger, welche das mit immer höher kletternden Steuersätzen bezahlen müssten.

            Rolf46(Quote)  (Reply)

          • STIN STIN sagt:

            Das sind längst nicht alles Kredite, die speziell zum Hausbau verwendet worden sind

            das sind überhaupt keine Kredite, die für Hausbauten verwendet wurden. Man hatte entweder ein Haus, oder 5 Leute mussten als Garantie mitunterschreiben.
            Konnte dann einer nicht zahlen, mussten die Garantien dafür aufkommen, daher flüchteten dann viele aus den Dörfern, die schon Jahrzehnte lang dort wohnten.

            dass die Kredite an erwachsene Thais vergeben wurden, welche lt. Gesetz über die volle Geschäftsfähigkeit verfügen.

            würde ein Bankangestellter in D an mittel- und arbeitslose Kunden, Kredite vergeben, würde man ihn anklagen.

            Die wird der größten Bevölkerungsgruppe lediglich von Putschisten und Militärdiktatoren gern abgesprochen, wenn es um Wahlmündigkeit geht.

            es ist leider so. Meine Frau musste vielen Kreditnehmern helfen, die Formulare auszufüllen, die konnte nämlich gar nicht lesen und schreiben. Meine Schwiegermutter ist nun ca 81 Jahre alt, kann nicht lesen und schreiben und sie hätte auch 200.000 Baht bekommen. Da ist meine Frau explodiert, hat sich bis zum Bankchef duchgekämpft und ihm verboten, ihrer Mutter nochmals einen Kredit zugeben. Das hat meiner Schwiegermutter das Haus gerettet.
            Doch, viele der Kreditnehmer kann man nicht als mündig bezeichnen. Ich denke, es ist bei uns verboten, Menschen – die kein Wort schreiben und lesen können, Kredite unterzujubeln.

            Wer sich ohne Rücksicht auf Verluste 😉 einen hohen Kredit an Land zieht und sogar noch weitere und noch höhere Kredite mittels Einsatz dazu ebenfalls geliehener Gelder erschleicht, handelt kriminell und darf deshalb nicht noch durch Schuldenerlass belohnt werden.

            wenn er falsche Angaben gemacht hat, hast du recht. Haben die aber nicht. Einkommen war nicht Voraussetzung für einen Kredit. Sie haben alle wahrheitsgemäss die Fragen beantwortet. Die Voraussetzungen für einen Kredit waren kriminell.

            Sicher würden diese Leute Prayuth deswegen lieben, aber die Liebe ginge auf Kosten der Mitbürger, welche das mit immer höher kletternden Steuersätzen bezahlen müssten.

            tja, wenn sich alle daran halten würden, wären deine Ausführungen ok. Aber sollten wieder mal Wahlen kommen, wird wohl jede Partei den Rat Newin Chidchobs an Abhisit befolgen. Der lautete: wirf 100e Millionen in den Isaan und sie fressen dir aus der Hand.

            Daher bin ich eigentlich gar nicht so scharf auf Wahlen. Weil alle käuflich sind.

      • Avatar Rolf46 sagt:

        Aus Investorenkreisen mehren sich denn auch Bedenken , wonach der rechtliche Rahmen in Thailand unberechenbar geworden sei.

        Das sind aber wohl kaum die ganz speziellen Investorenkreise, welche aus gutgläubigen Rentnern und Rosa-Brillenträgern bestehen.

        Die fühlen sich trotz Wirtschaftsabschwung und Militärdiktatur nach wie vor mit ihren von windigen Farang-Rechtsanwälten konstruierten Land- und Hauskauf-Verträgen bestens gegen die Auswirkungen der farangfeindlichen und extrem nationalistisch geprägten Ausländergesetze abgesichert. 🙂

        • STIN STIN sagt:

          Die fühlen sich trotz Wirtschaftsabschwung und Militärdiktatur nach wie vor mit ihren von windigen Farang-Rechtsanwälten konstruierten Land- und Hauskauf-Verträgen bestens gegen die Auswirkungen der farangfeindlichen und extrem nationalistisch geprägten Ausländergesetze abgesichert.

          naja, was könnte z.B. einem Farang in TH passieren, der sich z.B. für ca 2 Millionen ein Haus gekauft hat und nun schon einige Jahre drin wohnt.

          1. es müsste ein Gesetz gemacht werden, das es Ausländern verbietet, auch Grundstücke zu pachten.
          2. die Frau müsste dann auch abhauen.
          3. auch die Frau wird enteignet, weil sie mit einem Farang verheiratet ist.

          Gut, bei 3 hat der Ausländer dann Pech gehabt, würde mich jedoch nicht betreffen, wir haben unser neues Haus gleich auf den Namen des Sohnes geschrieben.
          Der ist Thai und hat Thai-Verlobte.

          Bei Nr. 1 zusammen mit ev. Nr.2 muss der Farang nicht unbedingt verloren haben. Er hat sich ev. ein paar Jahre die Miete in D und in TH gespart. Das müsste er alles abziehen, den Rest halt dann abschreiben und das Land verlassen.
          Bei 8-10 Jahren Thailand, hat er sicher keinen Cent verloren.

          Wenn es aber soweit kommt, das man eigene Leute enteignet, dann ist sowieso die Kacke am dampfen, ich denke aber nicht – das Prayuth das macht, sondern eher Thaksin, sollte er es schaffen, eines Tages zurück an die Macht zu kommen. Dann könnte es schon passieren, das einige Deutsche, Franzosen, Engländer packen müssen – jene Länder, die ihn rausgefeuert haben. Der vergisst das nicht, glaub mir – daher verstehe ich nicht, warum einige Farangs diesen Ober-Mafiosi zurück haben möchte.

          Was die Investoren betrifft, wird man wohl jetzt mehr auf China setzen müssen, Vietnam zeigt auch Interesse. China hat schon mal in TRUE investiert, mal sehen was noch folgt. Prayuth muss halt nun versuchen, sich anderen Ländern zuzuwenden – macht ja Russland auch.
          Ich würde auch Katar, Dubai, Brunei etwas anbieten – die haben Geld wie Heu. Irgendwelche Hilfen bei Investitionen, temp. Steuerermässigungen usw.

  7. Avatar berndgrimm sagt:

    exil: Was mich immer wieder wundert, ist das Regierungen oder Vorgesetzte in Thailand ihren Angestellten vertrauen. Die müssten ihre Landsleute doch kennen

    Dann müssten sie ja arbeiten…….
    Nein, da es sich auch in Firmen um angestelltes Management
    handelt, sieht man zu dass man selber auf jeden Fall
    mehr herausholt und lässt sich von den Untergebenen
    an deren “Gewinn” beteiligen.

  8. Avatar berndgrimm sagt:

    Rolf46: Die Militär-Diktatur muss unbedingt bleiben, denn die vom dämlichen Volk gewählten Zivilregierungen sind zu blöd zum Regieren und korrupt sowieso.

    ** Der Zweck ist aber längst bekannt. Es geht der Prayuth jetzt darum , möglichst sämtliche, evtl. nicht käuflichen Puea Thai – Politiker inklusive Yingluck für die nächsten 5 Jahre durch gerichtliche Verfügungen als Konkurrenten völlig auszuschalten.
    Erst wenn sichergestellt ist, dass das entmündigte Wahlvolk sich nur noch “frei” zwischen seinen “Ernannten” , ihm nahestehenden und der “richtigen” Seite zugehörigen Politikern wählen kann, lässt er ganz großzügig die nächste Demokratie-Show in Form einer Wahl zu.

    Bis dahin muss noch kräftig der Thaksin/Yingluck-Teufel an die Wand gemalt und der Militärputsch als unbedingt erforderlich dargestellt werden,..

    In Thailand war zwar Loi Krathong und es sind einige Rohrkrepierer
    hochgegangen aber Schinkenstrassen Rolfi
    hat den grössten zusammengebastelt, dabei ist noch nicht mal 11.11.!
    Nach seinen märchehaften Fortsetzungen von Mark Teufels
    gefälschten Geschichtsbüchern kommt auch bei ihm
    das Hoppediz Erwachen!

  9. Avatar exil sagt:

    Etwas positives könnte dabei für Farangs herausspringen, der Bathkurs könnte in den Keller rumpeln.
    Was wiederum die Thailändische Wirtschaft ankurbeln könnte.

    Was den vergammelten und minderwertigen Reis anbelangt, so hat dies meiner Meinung nach nichts mit dem Reisprogramm zu tun, sondern mit den Thais als Menschen. Betrügen wo es nur geht.

    Jetzt ist das Ganze eben aufgeflogen weil die Armee die Vorratskammern inspiziert hat, so zu sagen Inventur gemacht hat und sich nicht auf die Angaben der einzelnen Verwaltungsbeamten verlassen hat.

    Das dieses Reisprogramm in die Hosen geht war vorauszusehen und das die Bauern gerne mehr für ihre Produkte einstecken ist Menschlich und das so einige Geld auf die Seite geräumt haben ist typisch Thailändisch.

    Was mich immer wieder wundert, ist das Regierungen oder Vorgesetzte in Thailand ihren Angestellten vertrauen. Die müssten ihre Landsleute doch kennen.

  10. Avatar berndgrimm sagt:

    Es war in allen Plänen Thaksins für die Yingluck Marionettenbühne
    eigentlich das Ziel ein so hochverschuldetes Thailand zu hinterlassen
    dass seine Nachfolger keinen Spass mehr am Regieren haben würden.
    Wahrscheinlich hat er aus diesem Grund seine Hassprediger schon so früh
    nach einem Militärputsch betteln lassen.
    Man könnte ihm ja zu Gute halten dass er darauf spekuliert hat
    dass der Reis Weltmarkt Preis steigen würde.
    Aber auch als klar war dass dies nicht der Fall war liess er
    seine Lakaien lustig weiter machen.

  11. Avatar Rolf46 sagt:

    Die Rückgabe der Regierungsgeschäfte an eine demokratisch gewählte Regierung sei derzeit keine Option und könnte Thailand mittelfristig sogar in den Staatsbankrott führen.

    Was ist also die Botschaft der nicht durch “feindliche” Gegendarstellungen als ” Mittel zum Zweck” ** identifizierten Pressekampagne.. ?

    Die Militär-Diktatur muss unbedingt bleiben, denn die vom dämlichen Volk gewählten Zivilregierungen sind zu blöd zum Regieren und korrupt sowieso. So einfach ist das.. :mrgreen:

    ** Der Zweck ist aber längst bekannt. Es geht der Prayuth jetzt darum , möglichst sämtliche, evtl. nicht käuflichen Puea Thai – Politiker inklusive Yingluck für die nächsten 5 Jahre durch gerichtliche Verfügungen als Konkurrenten völlig auszuschalten.
    So lange er das Ziel nicht erreicht hat, riskiert der tapfere Oberputschist natürlich nicht, eine “demokratische” Wahl zuzulassen. Erst wenn sichergestellt ist, dass das entmündigte Wahlvolk sich nur noch “frei” zwischen seinen “Ernannten” , ihm nahestehenden und der “richtigen” Seite zugehörigen Politikern wählen kann, lässt er ganz großzügig die nächste Demokratie-Show in Form einer Wahl zu.

    Bis dahin muss noch kräftig der Thaksin/Yingluck-Teufel an die Wand gemalt und der Militärputsch als unbedingt erforderlich dargestellt werden, weil sonst ja allein schon durch ein missratenes Reis-Subventionsprogramm der Staatsbankrott unausweichlich gewesen wäre.
    Auf die völlig abwegige Idee 😉 , dass auch die unfähigste Zivil-Regierung zu teuer werdende Subventionsprogramme kürzen oder ganz streichen kann und wird, bevor gleich der ganze Staat pleite ist, wird hoffentlich in Thailand niemand kommen.
    Und wenn doch, dann muss eben von Prayuth mal wieder eine neue Billionen-Sau durchs Dorf getrieben werden.
    Irgendwie muss dem nur schwer zu überzeugenden Volk doch zu verklickern sein, dass in Thailand alles beim alten bleiben muss und die Allianz Militär/Krone/Eliten das Königreich ..wie immer schon.. mit allen vom Zweck geheiligten Mitteln vor jeglichen demokratischen Umtrieben schützen möchte.. 😉

    • STIN STIN sagt:

      So lange er das Ziel nicht erreicht hat, riskiert der tapfere Oberputschist natürlich nicht, eine “demokratische” Wahl zuzulassen.

      nehmen wir mal an, Prayuth macht es nun so wie Thaksin, wirft Geld in den Isaan und wirft Geld auch in den Süden (Kautschukfarmer) und die Thais würden dann gar keine neue Wahl fordern, sondern wären zufrieden – was dann? Momentan sieht es ja schon so aus, das nur Ausländer eine neue Wahl haben wollen – die Thais geniessen wohl erstmal die Ruhe, nach 6 Monaten Demo. 🙂

      • Avatar Rolf46 sagt:

        STIN: nehmen wir mal an, Prayuth macht es nun so wie Thaksin, wirft Geld in den Isaan und wirft Geld auch in den Süden (Kautschukfarmer) und die Thais würden dann gar keine neue Wahl fordern, sondern wären zufrieden – was dann?

        Prayuth bleibt sowieso nichts anderes übrig, als ebenfalls Geld im Isaan zu verteilen, denn dort hat Thaksin damals die Messlatte gelegt und wenn Prayuth nicht mithalten kann oder will, ist er schnell ganz “unten durch” bei den dort lebenden Thais.
        Die wollen Kohle sehen und verzichten dafür auch gern auf Prayuths schöne Fernsehreden mit “nichts” dahinter ..und vielleicht auch auf Demokratie, welche sie nicht essen oder beim Kredithai zu Geld machen können..

        Die Kautschukfarmer erwarten ebenfalls Subventionen, weil sie nicht gegenüber den Reisbauern benachteiligt werden wollen.

        Das Subventionskarussell wird sich also auch ohne Yingluck weiter drehen.

        • STIN STIN sagt:

          Das Subventionskarussell wird sich also auch ohne Yingluck weiter drehen.

          ok, das ist schon klar – aber es wäre trotzdem besser wie vorher – da di Reds nun schon etwas zurückrudern und “nur” 10 Baht pro Kilo Reis haben wollen.
          Wie schon erwähnt, Prayuth muss nur dafür sorgen, das die Korruption nicht in Billionen-Höhe ausufert wie bei Thaksin und Yingluck und schon ist er mal die bessere Option. Dann noch darauf achten, das keine weitere Elite entsteht, dann passt alles.

    • STIN STIN sagt:

      Die Militär-Diktatur muss unbedingt bleiben, denn die vom dämlichen Volk gewählten Zivilregierungen sind zu blöd zum Regieren und korrupt sowieso. So einfach ist das.. :mrgreen:

      du pauschalierst wieder zuviel. Im Gegensatz zu anderen Militärdiktaturen wie vorher Burma usw. – stehen in TH momentan mind. ca 50% hinter dieser Regierung. Ob es die Mehrheit ist, weiss ich nicht – lt. Umfragen ist sie es.

      ** Der Zweck ist aber längst bekannt. Es geht der Prayuth jetzt darum , möglichst sämtliche, evtl. nicht käuflichen Puea Thai – Politiker inklusive Yingluck für die nächsten 5 Jahre durch gerichtliche Verfügungen als Konkurrenten völlig auszuschalten.

      du kennst einen nichtkäuflichen PT-Politiker? Wen denn? 🙂
      Prayuth könnte locker das gesamte Kabinett Yinglucks kaufen. Würde dann als Prämie sogar vom Staat bezahlt werden. Aber könnte er diesen Politikern vertrauen? Eher nicht – die würden dann wohl als eine Art “Doppelagenten” auch von Thaksin kassieren.
      Aber du hast recht, Prayuths Ziel dürfte sein, die gesamte Krake Thaksin auszuschalten – diesmal für immer. Nur auch dahinter stehen Millionen von Thais. Ohne einen gewissen Rüchkhalt in der Bevölkerung, befindet sich auch Prayuth auf verlorenen Posten. Muss nicht die Mehrheit sein, er ist ja kein Demokrat.

      So lange er das Ziel nicht erreicht hat, riskiert der tapfere Oberputschist natürlich nicht, eine “demokratische” Wahl zuzulassen. Erst wenn sichergestellt ist, dass das entmündigte Wahlvolk sich nur noch “frei” zwischen seinen “Ernannten” , ihm nahestehenden und der “richtigen” Seite zugehörigen Politikern wählen kann, lässt er ganz großzügig die nächste Demokratie-Show in Form einer Wahl zu.

      So lange er das Ziel nicht erreicht hat, riskiert der tapfere Oberputschist natürlich nicht, eine “demokratische” Wahl zuzulassen. Erst wenn sichergestellt ist, dass das entmündigte Wahlvolk sich nur noch “frei” zwischen seinen “Ernannten” , ihm nahestehenden und der “richtigen” Seite zugehörigen Politikern wählen kann, lässt er ganz großzügig die nächste Demokratie-Show in Form einer Wahl zu.

      richtig….
      Würde er jetzt Wahlen zulassen, hätte Thaksin noch genug Power in TH, um seine Propaganda-Maschinerie zu starten, damit sein Gehirnwäsche-Programm,
      verbreitet durch seine Gehirnwäscher Jatuporn, Nattawut – Erfolg haben.
      Dann hätte er gleich Suthep weiter demonstrieren lassen können – weil, wenn er jetzt nachgeben würde, steht Suthep nach der Wahl eines Thaksin-hörigen Politikers wieder in Bangkok. Dann könnte es aber gleich aggressiv beginnen, nicht wie beim letzten Mal.

      Bis dahin muss noch kräftig der Thaksin/Yingluck-Teufel an die Wand gemalt und der Militärputsch als unbedingt erforderlich dargestellt werden, weil sonst ja allein schon durch ein missratenes Reis-Subventionsprogramm der Staatsbankrott unausweichlich gewesen wäre.

      muss man gar nicht – macht er auch momentan noch nicht. Es geht in erster Linie um das Reisprogramm und hierzu hat Yingluck selbst schon gestanden, das Korruption im Spiel ist. Bei Chuan hat das seinerzeit bei der Landreform ausgereicht, um selbst zurückzutreten, YL musste halt “zurückgetreten” werden.
      Das es momentan um ca 1 Billion Baht Verlust aus dem Reisprogramm geht, haben noch nicht mal im Ausland lebende PT-Politiker widersprochen.
      Ich denke nicht, das es unter Prayuth einen so grossen Schaden, nur aus einem Projekt – geben wird. Wart mal ab….

      Irgendwie muss dem nur schwer zu überzeugenden Volk doch zu verklickern sein, dass in Thailand alles beim alten bleiben muss und die Allianz Militär/Krone/Eliten das Königreich ..wie immer schon.. mit allen vom Zweck geheiligten Mitteln vor jeglichen demokratischen Umtrieben schützen möchte..

      war es nicht andersum. Bis 2001 galt Thailand als Musterdemokratie, die sogar in Sachen Korruptionsbekämpfung sehr erfolgreich war. Die Demokratie wurde ja erst durch Thaksin eingestampft. Somit stimmt deine Ausführung, das die Krone, Militär usw. gegen eine Demokratie stünden, absolut nicht.
      Sonst hätten sie Chuan schon weggeputscht – der übrigens der einzige Politiker war, der sich vom Militär nichts sagen liess.

      Der König gilt als absoluter Demokrat – nur sind seine Optionen ebenfalls eingeschränkt. Auch er selbst wurde schon mal vom Militär geputscht und musste nachgeben. Daher sind Äusserungen von Farangs, der König hätte ja jeden Putsch bisher genehmigt – eher als Gerüchte zu werten. Weiss jemand, ob man ihm dabei nicht – wie 1951 – drohte?
      Lediglich als die Kommunisten begannen, eine Mehrheit in TH anszusteuern – steuerte der König klug dagegen und musste sich damals notgedungen auch mit antidemokratischen Kräften einigen. Macht ja jetzt die USA ähnlich so – mit Assad gegen die ISIS.
      D.h. aber nicht, das der König kein Demokrat wäre – geht halt nicht immer so glatt, wie in der Schweiz.

      Keine Ahnung, ob ich ohne den König heute meine Frau kennen würde – eher nicht, da es als sicher gilt, das man den Vormarsch des Kommunismus in Thailand nur mit der Beliebtheit des Königs und ihm selbst, stoppen konnte. In einer Volksrepublik Thailand gäbe es wohl keine Blaudachhäuser im Isaan 🙂

      Sieh das mal von der Seite… – bekanntlich hat ja alles 2 Seiten.

  12. Avatar emi_rambus sagt:

    Soweit ich es verstanden habe, wurden zur Deckung 30-jährige Anleihen herausgegeben. Wenn man da Zins und Zinseszins dazu rechnet vervielfacht sich der Betrag.
    Aber das zahlen dann ja die Kinder und Enkel.

    • Avatar hanseat sagt:

      emi_rambus sagte am 7. November 2014 um 6:47 am:
      „Soweit ich es verstanden habe, wurden zur Deckung 30-jährige Anleihen herausgegeben. Wenn man da Zins und Zinseszins dazu rechnet vervielfacht sich der Betrag.
      Aber das zahlen dann ja die Kinder und Enkel.“

      Moin emi rambus,
      selbiges hatte ich neben anderen Forumsmitgliedern bereits weit vor dem Putsch geschrieben. Wir, die dieses so sahen, wurden von unseren Total-Demokraten mit einer Thaksin-Phobie in Verbindung gestellt.
      Langsam muss man davon ausgehen, dass der Ex gar nicht vor haben kann, zurück zu kommen. Die Schäden, die er auch mit seinen Vertretungen bereits angerichtet hat, müsste er, wenn er tatsächlich wieder aufs Schild will, dann selber auslöffeln.
      Vielleicht sollten wir einmal davon ausgehen, dass es lediglich Rachegelüste sein könnten, die er im Schilde führt, diesen „undankbaren Thais“ so zu schaden, dass sie lange genug an ihn denken, wenn sie die Schulden über Generationen hinweg begleichen müssen.

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