Kriegsrecht schreckt Urlauber nicht ab

Das seit Mitte Mai geltende Kriegsrecht beeinträchtigt ausländische Touristen bei ihrem Aufenthalt im Königreich nicht. Sie sorgen sich mehr um das schlechte Verhalten von Taxifahrern. Das hat eine Umfrage von Bangkok Poll unter 1.044 ausländischen Besuchern ergeben. 70,1 Prozent der befragten Frauen und Männer sagten, das Kriegsrecht habe sie bei ihrer Entscheidung, in Thailand den Urlaub zu verbringen, nicht beeinflusst. Nur 29,9 Prozent empfinden das Kriegsrecht beunruhigend. 86,1 Prozent sehen Thailand trotz Kriegsrecht und Militärputsch als ein sicheres Reiseland.

Auf die Frage, was denn verbessert werden müsste, nannten 22,3 Prozent das Taxigewerbe. Taxifahrer verlangten ungewöhnlich hohe Fahrpreise, schalteten das Taxameter nicht ein, würden längere Fahrten verweigern oder bis zum Ziel Umwege fahren. 15,7 Prozent nannten das Verkehrschaos und 12,7 wünschen sich, dass die Thais ein besseres Englisch sprechen und sich mit den Urlaubern unterhalten können.

Und hat ihnen der Urlaub gefallen? Die Ausländer gaben ihrem Reiseland 7,7 von möglichen 10 Punkten. Fast alle wollen wiederkommen, ebenso viele werden Thailand ihren Freunden und Bekannten empfehlen.

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Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
11. November 2017 12:43 pm

emi_rambus: jetzt sollen die Touristen wiedermal Armbaender tragen

Schreibt die “Phuket News” (und in einer schlechten Übersetzung nun auch der “farang”). Ob das so sein wird, können wir ja in einiger Zeit überprüfen. Nach vielerlei Erfahrungen mit diesen Blättern ist es nicht unwahrscheinlich, daß aus einer “Überlegung” ein “Fakt” geworden ist. Also abwarten.

emi_rambusn1hhders!!ede
Gast
11. November 2017 8:44 am

Das Kriegsrecht hatte keine Folgen.
ABER… jetzt sollen die Touristen wiedermal Armbaender tragen.
Wenn man dem Farang glaubt, kann man auf Phuket nur noch Bootstouren machen, wenn man sich fuet 20TB registrieren laesst.
Ich denke, die Schlangen werden noch laenger als am Flughafen.
Aber nicht lange, ich denke das wird sich mittelfristig von selbst erledigen.
Ich glaube aber, das ist wieder nur eine Fakemeldung!!
…… die aber auch dem Tourismus schadet.

exil
Gast
exil
24. November 2014 5:08 am

STIN: das mit der USA war ein Witz, oder? Die gefährlichsten Städte weltweit liegen in der USA. N. 1 ist New Orleans.
Kanada mag ok sein. Dürfte ähnlich Chiang Mai sein, nur halt nix für mich. Ich mag keine Kälte und die Winter dort sind bekannt. Bei mir muss man als 365 Tage im Freien grillen können.

Auch Hawaii gehört zur USA und wenn USA, dann sicherlich in keiner Großstadt. Ich suche ja keinen Platz um etwas zu arbeiten, sondern um in Ruhe zu leben. Auch in den Kanadischen Großstädten ist die Kriminalitätsrate relativ hoch, ist wie überall auf der Welt.

Weihnachten mit Kindern ist mit Schnee für uns einfach schöner als am Swimmingpool unter Palmen, vier Jahreszeiten haben auch etwas für sich. Ich weis, die gibt es in Thailand auch, heiß, heißer, Überschwemmung oder Dürre.

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egon weiss
Gast
exil
Gast
exil
23. November 2014 5:26 pm

STIN:
übrigens, weil du meinst – Österreich wäre so sicher. Momentan in Klagenfurt wöchentlich Überfälle auf Casinos, Wettbüros, McDonald uvm. – letzte Überfall von 4 Kosovo-Albanern auf das Admiral Wettcafe. Einer von denen war mein Nachbar, von dem Haus, das ich meiner Tochter geschenkt habe. Die guckt am Mittwoch raus, da stürmten schon Cobra-Einheiten das Haus. Meine Tochter traf fast der Schlag. Eine Joggerin haben sie vergewaltigt, einen Rentner beim Zigaretten holen ermordet, eine Jugendliche ebenfalls vergewaltigt und im Schillerpark treffen sich täglich die Junkies. In der Lederergasse in Villach geht die Polizei nachts nur mehr in Einheiten rein, alleine oder zu zweit haben sie Angst.

Nix mit sicher in Österreich.

Das ist leider eine Erscheinung des Beitritts zur EU, sehr viele Verbrecher kommen aus den Östlichen Nachbarländern.

Problematisch sind vor allem die Landeshauptstädte, diese ziehen Migranten und Asylanten aus aller Herrenländer an, leider sind auch sehr viele schwarze Schafe dabei.

Hier im Bezirk Kitzbühel ist die Polizei sehr präsent, sehr viele Verkehrskontrollen auch in der Nacht. Besonders werden Autos mit Ausländischen Kennzeichen Kontrolliert. Es wurden letzte Woche 2 Tschechische Transporter aufgehalten die zum “Weihnachtseinkauf” in Tiroler Tiefgaragen unterwegs waren. Schier, Snowboards, aber auch Reifen samt Felgen sollten in deren Heimat unter den Weihnachtsbäumen liegen. Die Weihnachtsmänner sitzen jetzt in der Untersuchungshaft. Auf Kaution kommt da keiner Raus.

Wir waren ein verlängertes Wochenende in Wien, in den Nobelkaufhäusern rund um den Stephansplatz stehen an den Türen Sicherheitsdienste, da gerade in der Vorweihnachtszeit der Kriminalitätstourismus aus dem Osten immer zunimmt. Österreich wäre sicher besser beraten gewesen nicht der EU beizutreten, sondern durch seine Geographische Lage der EU Zusagen abzuringen da man den Transitweg braucht.

Ich denke das die Österreichische Bevölkerung betrogen wurde um der EU beizutreten, denn wenn man jetzt eine Volksbefragung hier durchführen würde, mehr als die notwendigen 50% für einen Austritt stimmen würden.

Außerdem, sollten wir uns in Österreich nicht mehr sicher fühlen, könnten wir jederzeit in den USA oder eben in Canada leben. Thailand ist sicherlich keine Option.

exil
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exil
23. November 2014 8:47 am

STIN,

Thailand braucht kein Kriegsrecht um Touristen zu vertreiben

Die Diskussionen begannen vor einer Woche, nachdem sich eine schwedische Familie öffentlich darüber beschwert hatte, dass sie den Sonnenschutz für ihr 18 Monate altes Baby am Strand von Phuket wieder entfernen musste.

Nach dem jetzigen erneuten Verbot durch Gouverneur Nisit muss sich der Badegast auf Phuket fragen, was er denn als nächstes noch am Strand auf Phuket darf oder nicht. Die Aussagen der Behörden bzw. des Gouverneurs und seines Vize widersprechen sich innerhalb von wenigen Tagen.

Wenn die Behörden da schon nicht mehr den Überblick haben, wie soll dann der Badegast den Durchblick behalten?

„Wir arbeiten an einem Plan“, sagte Gouverneur Nisit. „Ich habe bereits das zuständige Land-Department gebeten, diese Angelegenheit zu klären und einen Plan auszuarbeiten, wie wir die Sonnenschirme wieder zurück an die Strände bringen können. Sobald wir es herausgefunden haben, werden wir die Lösung offiziell bekanntgeben. Das wird so schnell wie möglich passieren“, fügte er hinzu.

„Ich glaube“, sagte er weiter, „dass die Touristen verstehen, dass wir uns für diese Entscheidung Zeit nehmen“.

  exil(Quote)  (Reply)

Die Touristen werden sich überlegen noch einmal in ein Land zu fliegen, in dem man am Strand nicht einmal sein eigenes Sonnenbett oder seinen eigenen Sonnenschirm aufstellen darf. Womöglich wird man in Zukunft auch bestraft wenn man mitgebrachtes Essen und Getränke am Strand konsumiert.

Die Spinnen die THAIS.

exil
Gast
exil
20. November 2014 5:18 pm

STIN: Die Dominik. Rep. ist um einiges gefährlicher – man kann ohne Securities gar nicht von der Hotelanlage weg. Es müssen alle Touren mehr oder weniger begleitet werden. Trotzdem fahren die Touristen dort hin. Maeldivien ebenfalls, Mexiko auch.

Aus welchem Märchenbuch stammt die Aussage das die Kriminalität auf den Malediven höher ist als in Thailand? Die Malediven sind eher eine der Sichersten Urlaubsregionen der Welt, die Hauptstadt Male ist wie viele Ballungszentren eher ein Ort in dem man Beklaut werden kann . Auf den Inseln und ganz besonders in den eher
Hochpreisigen Resorts habe ich noch nie etwas über Kriminalität, bzw. Verbrechen gelesen oder gehört.

Ich denke auch wenn du Googelst wirst du keine Morde oder Vergewaltigungen von Touristen finden.

Die Regierungsform ist eine Diktatur unter dem Deckmantel einer Demokratie, also auch nicht viel anders wie Thailand, nur eben dass, das Land Islamisch ist und andere Religionen nicht geduldet werden Teilweise wird die Scharia angewandt.

Stell dir vor in Thailand würden Dieben die Hände abgehackt, 60 – 70 % würden ohne Pfoten durch die Gegend laufen und Prostituierte würden Gesteinigt werden, was wäre Thailand ohne käuflichen Sex. Ein Land wie Laos, Burma, Vietnam oder Kambodscha, Armut so weit das Auge reicht. Und die Thais könnten nicht hochnäsig gegenüber ihren Nachbarländern auftreten.

suny
Gast
suny
20. November 2014 4:01 pm

Wer sich im Leben ängstigt, stirbt zweimal

http://www.nzz.ch/international/burmas-wandel-teil-1-1.18398969

berndgrimm
Gast
berndgrimm
20. November 2014 4:26 am

Ich fände es sehr gut wenn Prayuth eine Kampagne
starten würde wo er den Touris erzählen lässt
dass Thailand gerade wegen des Militärregimes
ein sichereres Land als vorher ist.
Nur dann muss er auch was machen!
Solange Thaksins braune Ganoven ihm
auf der Nase herumtanzen wirds nix.

Die Touri Zahlen sind uninteressant.
Wichtig ist wieviel Geld die Leute hier ausgeben.
Es ist bekannt dass Koreaner und Chinesen
kürzer bleiben und weniger ausgeben als Farang.
Schon unter Yingluck wurden die Zahlen
durch sogenannte 0 THB Touris aus China aufgeblasen.
Nur, die bringen nix!

Seri
Gast
Seri
20. November 2014 2:26 am

Das hat eine Umfrage von Bangkok Poll unter 1.044 ausländischen Besuchern ergeben. 70,1 Prozent der befragten Frauen und Männer sagten, das Kriegsrecht habe sie bei ihrer Entscheidung, in Thailand den Urlaub zu verbringen, nicht beeinflusst.

Natürlich hat das ihre Entscheidung nicht beeinflusst, sonst währen sie ja nicht hier. Die Touristen dessen Entscheidung das Kriegsrecht beeinflusst hat sind nicht hier und können dementsprechend nicht befragt werden.

Rolf46
Gast
Rolf46
21. November 2014 2:01 am
Reply to  STIN

STIN: ..fehlt von ca 20 Millionen lediglich 1 Million Touristen – die Hochsaison hat ja erst angefangen, ev. kommen die ja noch.

Sicher kommen die noch. So wie ich beispielsweise.. 8)

Die Cool Season ist bereits angelaufen.. Da will man natürlich nicht abseits stehen.. :mrgreen:

  Rolf46(Quote)  (Reply)

exil
Gast
exil
19. November 2014 7:06 pm

STIN:
warum sollte Kriegsrecht auch Touristen abschrecken? Was interessiert einem Touristen die Pressefreiheit, der liest sowieso seine Medien im Internet und da gibt es so gut wie keine Zensur bei der Weltpresse. Wenn doch, ZenMate hilft weiter
Bei westlichen Investoren ist es schon was anderes. Aber dann holt man sich halt Investoren aus Vietnam, China, Russland, Singapur usw. – auch kein grosses Problem.

Das Wort KRIEGschreckt jede Familie mit Kindern ab und Kriegsecht steht natürlich in enger Verbindung mit Krieg.

Wenn sich Touristen wirklich mit dem Thema Thailand im Internet auseinandersetzen so wird die Negative Berichterstattung, sprich die Kriminalität in Thailand auch so einige abschrecken.

Was Umfragen in Thailand anbelangt so sind diese so Glaubwürdig wie es die Thais als Ganzes sind. Je nachdem was die Regierung oder die Tourismusbehörde verbreiten möchte kann man in Thailändischen Medien lesen.

Wie schon erwähnt ist ein Thaichinesischer Freund Besitzer von einigen Hotelanlagen und es gibt auch eine Vereinigung der Hoteliers in Thailand, diese für mich doch eher glaubwürdige Person spricht von einem Rückgang der Touristen von ca. 20 Prozent. Wobei der Rückgang besonders bei den Zahlungskräftigeren Qualitätstouristen wie eben Familien zu verzeichnen ist.

Billigtouristen, sprich vor allem Sextouristen und Rucksacktouristen sind nur daran interessiert billig Urlaub zu machen, egal wer wen den Schädel einschlägt.