Land für arme Reisbauern

Die Regierung bereitet nun die Vergabe von insgesamt 11 Millionen Rai (1.760.000 Hektar) Land an 450.000 arme Bauern vor, die keinen eigenen Grund und Boden besitzen, um Reis anzubauen.

Gen. Dapong Rattanasuwan, Minister für Natürliche Ressourcen und Umwelt, wurde zum Vorsitzenden des Unterausschusses zur Landbereitstellung gewählt, der wiederum dem Komitee für Nationalen Landbesitz untersteht.

Der Minister erklärte nach einem neuen Treffen des Unterausschusses, dass die erste Phase der landesweiten Vergabe der 11 Millionen Rai bereits im Februar 2015 beginnen werde. Dabei werden 9.000 als arm geltende Bauernfamilien in Chiang Mai, Mukdaharn, Nakhon Phanom und Chumphon insgesamt 53.000 Rai Land erhalten …größtenteils in Nationalparks.

Die Eigentumsurkunden sind auf eine extra gegründete Genossenschaft ausgestellt, wodurch garantiert werden soll,dass die Gebiete auch tatsächlich für landwirtschaftliche Zwecke genutzt und nicht heimlich von den neuenBesitzern verkauft werden.

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5 Antworten zu Land für arme Reisbauern

  1. Avatar exil sagt:

    STIN:
    finde ich gut. Somit fallen dann die teuren Pachtgebühren weg.

    Aber wieder einmal bekommen Thais Geschenke von einer Regierung, würde dies eine andere Regierung tun so würde das als Populistische Maßnahme bezeichnet werden.

    Wie wäre es mit arbeiten, sparen und dann etwas mit dem Ersparten erwerben?

    Ist nichts für Thais, lieber warten bis eine Regierung Geschenke verteilt oder eine Tochter einen Farang heiratet, der dann alles bezahlt.

    So wird sich in diesem Land nie etwas ändern wenn man die Faulheit der Masse durch solche Aktionen immer wieder unterstützt.

    Jetzt schenkt man Land, darauf wird Reis oder Kautschuk angebaut. Der Preis ist im Arsch und die Bauern Protestieren, dann muss der Staat um Ruhe herzustellen wieder Subventionieren und Kredite bereitstellen, die dann keiner zurückbezahlen kann.

    Die Geschichte wiederholt sich, bis es das nächste mal in Thailand kracht. Die lernen es nie. Die nächste gewählte Regierung muss dann den Scheiss ausbaden und wird vermutlich wegen heftiger Unruhen wieder weggeputscht.

    • STIN STIN sagt:

      Aber wieder einmal bekommen Thais Geschenke von einer Regierung, würde dies eine andere Regierung tun so würde das als Populistische Maßnahme bezeichnet werden.

      kannst du nicht vergleichen. Das Reisprojekt hat Thailand fast ruiniert. Die Reisfelder werden ja tw. schon von Reisfarmern bearbeitet, jetzt wird es halt einfach nur legalisiert. Kostet den Staat eigentlich gar nix.

      Ist nichts für Thais, lieber warten bis eine Regierung Geschenke verteilt oder eine Tochter einen Farang heiratet, der dann alles bezahlt.

      ja, da hast du wohl recht. Besonders fleissig sind die Thais nicht. Kein Vergleich zu den Chinesen.

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Grundsaetzlich finde ich das auch gut!
    Bleibt nur die Frage, was die armen Reisbauern anpflanzen sollen, wenn das Land größtenteils in Nationalparks liegt. Da hat es in der Regel fuer Reis nicht genuegend Wasser.
    Ach so, … und wer schuetzt sie vor der Nationalparksverwaltung?

    • STIN STIN sagt:

      die werden wohl nur dort Reisland vergeben, wo es in der Nähe Flüsse oder einen Staudamm gibt. Gibt es einen Staudamm und eine Ring-Kanalisation, kann schnell ein Zulauf gemacht werden. Die Nationalparkverwaltung macht keine Probleme, wenn es korrekte Papiere gibt. Meist sind die aber gekauft, daher die Abrisse.

  3. STIN STIN sagt:

    finde ich gut. Somit fallen dann die teuren Pachtgebühren weg.

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