Regierung geht gegen Korruption in Bildungseinrichtungen vor

Bei einem Treffen mit Pressevertretern machte Bildungsminister Admiral Narong Pipattanasai klar, dass er in diesem Jahr hart gegen die in Thailand leider weit verbreitete Praxis vorgehen werde, sich den Weg in Bildungseinrichtungen durch Korruption zu erkaufen.

Die Erklärung des Admirals erfolgte nach Bekanntgabe des sehr negativen Ergebnisses einer Untersuchung der Nationalen Anti-Korruptionskomission (NACC) über illegale Zahlungen, die für Zulassungen an Bildungseinrichtungen vorgenommen wurden.

Laut Herrn Uthit Buasri, dem stellvertretendem Generalsekretär der NACC, wurden 2014 insgesamt 640 Millionen Baht an „Spenden“ für illegale Zulassungen an Universitäten und Hochschulen gezahlt – mehr als das Dreifache als noch vor fünfzehn Jahren. 1999 wurden für diese damals schon recht beliebte Praxis „lediglich“ 190 Millionen Baht ausgegeben.

Admiral Narong betonte, er sei mit Premierminister Prayut übereingekommen, dieser Vorgehensweise den Krieg zu erklären, allerdings wird sich dies nicht einfach umsetzen lassen, denn sowohl Eltern als auch Bildungseinrichtungen stünden hinter dem illegalen Kauf von Zulassungen und würden die entsprechenden Zahlungen als Spenden tarnen, sodass der Betrug schwierig nachzuweisen sei.

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emi_rambus
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emi_rambus
15. Januar 2015 5:22 am

STIN: Japaner, die ihre Mitarbeiter in jap. Unternehmen in Deutschland schicken, müssen – bevor sie beginnen zu arbeiten, einen Intensiv-Kurs in Deutsch beim Goethe-Institut absolvieren. Sie müssen – bevor sie zu arbeiten beginnen, gut Deutsch sprechen können. Konnten die meisten nach ca. 4-6 Monaten.

Das ist doch das, was ich die ganze Zeit sage! Wenn ein Japaner-Manager in die japanische Niederlassung nach Deutschland gehen soll, lernt er in einem Intensiv-Lehrgang Deutsch. Wofuer sollen dann alle Japaner von NativeSpeakern in Englisch ausgebildet werden?
Bei diesen Intensiv-Lehrgaengen, werden Paedagogen eingesetzt, die beide jeweils betroffenen Sprachen beherrschen.
Ich denke 50-60% der Englisch-Native-Speaker beherrschen noch nicht mal ihre eigene Muttersprache, und 70-80% koennen ueberhaupt kein Thai und 80-90% haben von Methotik der Ausbildung sowieso keinen Plan.
Wenn aber die Thais dann nur diese “hervorragende” Ausbildung genossen haben, nebenbei zu ihrer “hervorragenden” Allgemeinausbildung, dann koennen sie in ASEAN und in dem Rest der Welt (auch fern ab der Prostitution), die tollsten Traumjobs mit >100.000TB/mtl. ergattern.
Jetzt bleibt aber doch die alles entscheidente Frage:
Warum sind diese “genialen” Nativ-Englisch-Speaker-“Lehrer” so bloed und begnuegen sich mit so Hungerleider-Jobs fuer 20.000TB/mtl in Thailand? Wenn IHNEN doch mit ihrer “exelenten Befaehigung” die ganze Welt offen steht?

  emi_rambus(Quote)  (Reply)

ben
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ben
15. Januar 2015 4:42 am

STIN:

stell dir mal vor, du heiratest eine Thai und stellst sie deinem Vater oder Freunden vor und sie sagt dann: welcome inside me…

normal sagen sie ja nur ‘welcome inside’… -ich habe ihnen dann beigebracht, dass es richtig ‘welcome inside me’ heisst… – wer will schon in die Bar?? – und wer will schon heiraten?

  ben(Quote)  (Reply)

exil
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exil
14. Januar 2015 6:30 pm

STIN: ja, aber das Nutten-Englisch ist auch nicht gerade vorzeigbar. Hello, you are handsome man, you want massage

Der beste Spruch war einmal: Welcome inside me!

Es gibt aber wirklich sehr viele, die es mit einem Deutschen Durchschnittsschüler in Englisch sehr wohl aufnehmen können. Wenn es ums Geschäft geht, dann lernen die wirklich Englisch.

Dir Isaan Schokoladys eher weniger, die verlassen sich auf ihre exotische Ausstrahlung, auf den sexuellen Notstand der Farangs und das diese genug Alkohol konsumieren und keinen Wert auf Smalltalk legen.

emi_rambus
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emi_rambus
14. Januar 2015 3:14 pm

STIN: gebaut wurde die Eisenbahn wohl von Chinesen, es waren aber viele deutsche und englische Planer mit dabei.

Konnten die Planer alle Chinesisch oder die Chinesen Englisch?

STIN: Sollten doch lieber Siemens beauftragen, wäre besser – die müssten halt dann Thai-Dolmetscher mitbringen, weil ja kaum einer in TH Englisch spricht.

Was mir richtig Sorgen im Zusammenhang mit Sicherheit macht, bisher nutzt China das Leit-/Steuer-System von Siemens!
Das soll sich aber jetzt aendern, da China ein “eigenes” … aeh … “System” hat! 😯

emi_rambus
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emi_rambus
14. Januar 2015 3:04 pm

exil: Würden alle Thais nur halb so gut Englisch sprechen wie die Damen aus dem Gewerbe wenn diese 2-3 Jahre in Phuket oder Pattaya gearbeitet haben. In Naklua können sehr viele sogar Deutsch.
Wenn man in die Europäischen Großstädte schaut, so arbeiten dort bereits sehr viele Thais wieder im Rotlicht. Das Sprungbrett nach Europa war ein Farang der Heiratswillig für das notwendige Visum sorgt, der Rest ist wie in Thailand, nur besser bezahlt.

Das ist aber ein ganz anderes “Fach-Englisch”,mit geringerem Wortschatz und die wenigsten Native-Speaker koennen da mitreden. 😉

exil
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exil
14. Januar 2015 11:49 am

emi_rambus: Bargirls, Nutten, …. jung, langbeinig, …. , gute Englischkenntnisse, haben bis etwa zum 40. Lebensjahr in vielen Laendern gute Arbeitsplatzchancen.

Würden alle Thais nur halb so gut Englisch sprechen wie die Damen aus dem Gewerbe wenn diese 2-3 Jahre in Phuket oder Pattaya gearbeitet haben. In Naklua können sehr viele sogar Deutsch.

Wenn man in die Europäischen Großstädte schaut, so arbeiten dort bereits sehr viele Thais wieder im Rotlicht. Das Sprungbrett nach Europa war ein Farang der Heiratswillig für das notwendige Visum sorgt, der Rest ist wie in Thailand, nur besser bezahlt.

emi_rambus
Gast
emi_rambus
14. Januar 2015 6:34 am

STIN: dann würde ich aber sicher nicht mehr mit dem Zug fahren, bin ja bei China schon skeptisch.

Die letzten Schienen in Thailand wurden von Englisch-Native-Speaker gebaut, die taugen schon lange nichts mehr!

emi_rambus
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emi_rambus
13. Januar 2015 11:59 pm

STIN: die wird wohl China bauen – wer den sonst. Soweit ich informiert bin, ist dazu kein ASEAN Land in der Lage. Japan und China sind wohl die einzigen in Asien, die das können.

Wo waere das Problem? Natuerlich kann das jedes Land! Man muss nur kleinere Lose vergeben.
ASEAN sollte schon Aerger machen, wenn Thailand irgendwelche “Freihaendigen Vergaben” an NICHT-ASEAN-Laender vergibt. Genau dafuer ist es ja da!
Als Abfallprodukt wird es weniger Korruption geben!
Selbst Thailand koennte die Schienen-Bau-Auftraege selbst durchfuehren.
DAS wuerde die Wirtschaft in Thailand ankurbeln!
Das wuerde Tausende hochqualifizierte Arbeitsplaetze schaffen und Millionen Facharbeiterstellen und alles ohne Englisch.
Wer sich solche Qualifikationen angeeignet hat , kann dann mit der thailaendischen Firma innerhalb ASEAN gewonnene Ausschreibungen (ohne Englisch Kenntnisse) abarbeiten.
Zwischenfrage:
Wieviel von den Farang Montage-, …-Arbeiter in Thailand koennen den Native-Speaker-Englisch? Bloedsinn! Die Fachkunde zaehlt!
Fuer mich ist es ein Verbrechen an der Nation, freiwillig Auftraege ins Ausland zu verschieben!
Als “Entscheidungstraeger” kann man sich dadurch viele goldene Badewannen in Dubai leisten!
Aber scheinbar kann man sich mit “Englisch in Thailand” auch goldene Wasserhaehne leisten und die goldene Klingel und goldene Hosenklammern kommen den mit den Fahrraedern!

Hanseat
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Hanseat
14. Januar 2015 10:57 am
Reply to  emi_rambus

emi_rambus sagte am 13. Januar 2015 um 11:59 pm u. a.:
„…ASEAN sollte schon Aerger machen, wenn Thailand irgendwelche “Freihaendigen Vergaben” an NICHT-ASEAN-Laender vergibt. Genau dafuer ist es ja da!…“

Moin emi rambus, generell bin ich mit deiner Meinung auf der selben Wellenlänge. Nur, wenn ich so zurück denke, wie es bei uns nach der Wende lief, kommen mir da Zweifel.
Damit die Sowjets damals das Gebiet der ehemaligen DDR verlassen, hatte Kohl dem Iwan versprochen, für die heimkehrenden Armee-Offiziere Wohnungen zu bauen. In der damaligen Zeit hatten wir im Bausektor Flaute und einen solch lukrativen Auftrag an unsere heimischen Baulöwen hätten für den damaligen Finanzminister einige Sorgenfalten verhindern können.
Was wurde nun daraus? Irgendein Welthandelsabkommen zwang unsere Regierung, die Aufträge weltweit auszuschreiben. Keine deutsche Firma partizipierte an dem Projekt, Türken und Portugiesen machten den Löwenanteil.

Auf unser Schnellbahnprojekt zurück zu kommen, ist es zwar Fakt, das China nicht zur Gruppe der ASEAN gehört, es will aber das Projekt finanzieren. Nach der alten Weisheit, die da lautet: Wer das Orchester bezahlt, bestimmt die Musik.
China hat weltweit Großprojekte im Angriff genommen. Sie, die Chinesen, bringen alle ihre Fachleute selber mit, dadurch benötigen sie keine Übersetzer und die Projekte werden in kürzester Zeit realisiert. Die 1300 km lange Schnellbahn-Strecke von Peking nach Shanghai wurde in drei Jahren fertig gestellt. In dieser Zeit würde bei uns der NABU noch nach speziellen Schmetterlingen oder Fröschen Ausschau halten, um das Projekt zu torpedieren.
Dass die Techniker aus dem Reich der Mitte Schnellbahnen bauen können, sollte unbestritten sein. Dort fahren Züge bis zu 350 km/h.
Auch könnten Ingenieure aus Thailand die Strecken selber errichten. Die Aufteilung beim Bau des Airport-Links zwischen Thai-Firmen und der Siemens hatte doch geklappt. Nur, dann hat die Frage Vorrang, wer bezahlt das denn?
Ich meine, dass die Schienen nicht eben der Erde verlegt werden. Sie werden, wie beim Airport-Link, auf Stelzen verlegt werden. Beton als Untergrund hält durchaus besser, als Schotter eben der Erde.
Wie gesagt, ich sehe für Thailand das Finanzierungsproblem, somit rückt die Vergabe an China sehr weit nach vorne.

emi_rambus
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emi_rambus
13. Januar 2015 3:19 pm

STIN: das wird in ASEAN so nicht ablaufen.

ASEAN wird sich ganz bestimmt keine Staatsauftraege, wie den Bau einer middSpeedBahnlinie fuer mehrere Hundert Milliarden entgehen lassen?!

STIN: das wird in ASEAN so nicht ablaufen.

Im September 2009 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der ASEAN-Mitglieder, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum nach europäischem Vorbild (EU) zu schaffen.

Ich denke es wird so gemacht, wie die Regierungschefs im September 2009 beschlossen haben.

STIN: Die Thais werden keine Chance bekommen – in ASEAN Ausland zu arbeiten, in den meisten Berufen sind wenigstens gute Englischkenntnisse nötig.

Mein Bruder war Geschaeftsfuehrer/Manager von Citreon, …. , Daewoo Motors in Deutschland. Er konnte etwas franzoesich und Englisch. Wichtig war, er hatte das Marketing, die Gebietsleiter, die Haupthaendler im Griff. Die sprachen uebrigens alle Deutsch.
Eine Chance auf eine vergleichbare Stelle in Frankreich oder Sued-Korea hatte er allerdings nicht. Das hing aber ganz bestimmt NICHT mit seinen duennen Englisch Kenntnissen zusammen.
Wenn sich ein Thai einbildet, er koenne einen vergleichbaren Job in Malaysia oder Indonesien bekommen, weil er Englisch kann, der glaubt auch , der Weihnachtsmann haette ein Verhaeltniss mit dem Osterhasen!

STIN: Mal sehen, wie schnell die Bargirls nächstes Jahr ihr Englisch aufbessern, damit sie auch in Singapur im Nutten-Bezirk Geylang arbeiten können.

Da stimmen wir doch ueberein! Stewardessen, Damen an der Rezeption, … , Servicekräfte, Bargirls, Nutten, …. jung, langbeinig, …. , gute Englischkenntnisse, haben bis etwa zum 40. Lebensjahr in vielen Laendern gute Arbeitsplatzchancen.

emi_rambus
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emi_rambus
13. Januar 2015 1:37 pm

STIN: ich kenne aber fast keinen Kleinunternehmer in der EU, der nicht Englisch kann – ich kenne auch leider keinen Kleinunternehmer in TH der Englisch kann

Und wieviel (Kleinunternehmer in der EU) kennst du? 🙄

Ab 400.000 Euro mussten wir EU-weit ausschreiben. Das ging auf Deutsch an die EU und die hat die EU-weite Veroeffentlichung durchgefuehrt (in 24 Sprachen) . Auf Anfrage wurden dann die Ausschreibungsunterlagen uebersetzt. Die eingegangenen Angebote wurden dann wieder auf Deutsch uebersetzt.
In dem “Kleinkram”-Bereich gibt es in der Regel schon jahrelange Geschaeftsbeziehungen in den jeweiligen Landessprachen , das IST auch in Thailand und ASEAN so!
In diesem Bereich wird es ein Neueinsteiger nur mit Englisch nicht viel Chancen haben! … obwohl er Englisch spricht, kann er in der Regel in der Sache ueberhaupt nicht mitreden!

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emi_rambus
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emi_rambus
13. Januar 2015 12:18 pm

STIN: ich denke auch, das die Thais ab 2016 gefordert werden. Wie soll denn ein Kleinunternehmer Geschäfte in ASEAN machen, wenn er kein Wort Englisch kann

Genauso wie der Kleinunternehmer in der EU!
Ich kann das nur noch Mal sagen, einen Job an der Rezeption eines Hotels oder im Service bei einer Fluggesellschaft, halte ich mit echtem Studium nicht fuer erstrebenswert!
Wenn ASEAN nichts anderes hervorbringt, werden sie von China eingesaugt!
Innovationsmanagement ist das Zauberwort!
http://de.wikipedia.org/wiki/Innovationsmanagement
Vermutlich braucht es da neue Studiengaenge, aber DAS wuerde ASEAN aufsteigen lassen. China kann da nicht mithalten!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
13. Januar 2015 12:07 pm

ben: Das könnte sich ab 2015 ASEAN vielleicht ändern – glaube kaum, dass der Wirtschaftsraum ASEAN es hinnimmt einfach die faule Elite an zu stellen, statt qualifizierten Fachkräften mit Englisch Kenntnissen und Fleiss..
Es gibt in Pattaya jetzt schon mehrere Hotels mit Philippinos an der Rezeption..
Für die faulen Thais wird`s eng, wenn der Wettbewerb anfängt! Ich behaupte damit aber nicht, dass Thais durchwegs faul sind, habe 20 Jahre gute Geschäfte gemacht mit Thais – unter dem richtigen Management sind die Thais gar nicht faul!

Das stimmt, weil das Problem in Thailand das meist miserable Management ist!
Und durch die ASEC wird sich (leider) nicht viel ändern.
Die anderen Länder sind nicht in der Lage hier zu konkurrenzieren.
Alle Länder der ASEAN sind Protektionisten!
Malaysia z.B. ist zwar besser organisiert als Thailand aber die Malayen
sind genauso “faul” und das Land läuft nur dank Chinesen und Indern!
Ich habe hier auch viele brauchbare Fillipinos erlebt, aber die sind
immer noch die Büttel der reichen Thais.
Und im eigenen Land funktioniert auch wenig!
Indonesien kann ich nicht beurteilen weil ich seit vielen Jahren
nicht mehr dort war.
Aber ich bin der Meinung das Land wird deshalb vom Westen
so hoffiert weil es viele Rohstoffe hat und soviele Einwohner
die zudem auch noch fast alle Muslime sind…
Die will man keinesfalls verlieren!

  berndgrimm(Quote)  (Reply)

emi_rambus
Gast
emi_rambus
13. Januar 2015 12:07 pm

STIN: Weniger interessiert der Abschluss, eher wo der Abschluss stattfand.

Aber genau darum geht es doch hier bei dem Artikel! Ohne Korruption waeren alle Abschluesse “gleich”!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
13. Januar 2015 12:04 pm

STIN: naja, die Posten bei den Ämtern werden sicher untereinander zugeschoben. In der Privatwirtschaft sieht das nicht so aus.

Helle Hautfarbe ist in der Regel wichtiger, auch bei Banken!

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emi_rambus
Gast
emi_rambus
13. Januar 2015 9:57 am

berndgrimm: Die werden die gutbezahlten Jobs unter sich verteilen,
denn ein Leistungsprinzip gibt es in Thailand nicht!

So isses!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
13. Januar 2015 9:53 am

STIN: Kostete damals, als wir eine Schule suchten, um die 1000 EUR mtl.

Ich habe nur zwei Kinder, aber 2.000 EUR/mtl. (80.000 TB/Monat) nur fuer Schulgeld kann ich mir nicht leisten. Ich denke, das koennen sich auch nur wenige Farangs ueber ehrliche Arbeit in Thailand leisten!
Mein Vater hatte 4 Kinder. Die anderen 3 haben volle Karriere gemacht! Ich habe es bis zum Alter von 49 Jahren nur zum Amtsrat geschafft.
Meine beiden letzten Mitarbeiter haben es gerade mit etwa 40 Jahren zum Oberamtsrat geschafft. Hat mich echt sehr gefreut!
Die Eltern von den 6 hier geschilderten Kindern, mussten NIE Schulgeld oder Nachhilfe zahlen!
Somit also zurueck zum Thema:
Der Grund fuer den Unterschied, hat was mit Korruption und Betrug zu tun!
… und das auch im Bewerbungsverfahren!

  emi_rambus(Quote)  (Reply)

Hanseat
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Hanseat
13. Januar 2015 9:17 am

ben sagte am 13. Januar 2015 um 7:06 am u. a.:
„…Ich behaupte damit aber nicht, dass Thais durchwegs faul sind, habe 20 Jahre gute Geschäfte gemacht mit Thais – unter dem richtigen Management sind die Thais gar nicht faul!..“

Moin ben, faule gibt es überall, nicht nur in unserer Wahlheimat.
Darf ich daran erinnern, dass die Spargelbauern in –D- immer Probleme hatten, deutsche Spargelstecher zu bekommen, die dann auch noch für den geringen Lohn stechen wollten. Es boten sich dann Polen an, für die Saison das Stechen zu übernehmen. Gleich wurde laut, dass die Deutschen zu faul und die Polen genau das Gegenteil wären. Mittlerweile sieht es aber auch schon ganz anders aus. Die Polen ziehen weiter und verdienen in Großbritannien wesentlich leichter mehr Geld. Plötzlich wären sie nach unserer Redensart auch faul, weil sie für ein geringeres Entgelt nicht mehr stechen wollten.
Es ist zwar schon länger her, ich kann mich aber noch recht gut erinnern. Damals fuhr ich morgens mit der S-Bahn nach meiner Dienststelle. In der Bahn waren viele schwarze Frauen, die mit mir so um 6.30 Uhr schon auf dem Weg zur Arbeit waren. In Kantinen und bei der Büroreinigung waren und sind diese Damen gern gesehene Arbeitskräfte.
Um wieder nach Thailand zurück zu kommen, bis vor geraumer Zeit, waren Wanderarbeiter aus dem Isaan auf thailändischen Baustellen anzutreffen. Mit der gesamten Familie bewohnten sie ihren zu errichtenden Arbeitsplatz. Nun kommen aus dem ärmeren Myanmar und Khmer-Reich durch die ASEAN-Verträge Arbeitskräfte auf den heimischen Baumarkt, die dann auch noch mit niedrigeren Löhnen sich verdingen. Da mag ich doch den vergrämten Isaan-Bauarbeiter verstehen, dass er nicht für diese Hungerlöhne auch noch bei der Hitze seine Körperenergie verschwendet. Ist der dann faul?
Unter dem Monarchen wurde versucht, den Thai zum „Freien“, was das Wort ja auch bedeuten soll, zu erziehen. Der Farmer sollte soviel produzieren, dass er mit seiner Familie gut leben konnte. Überschüsse sollten dann auf dem Markt angeboten werden. Somit war er ein FREIER, der nicht Untertan einer Marktideologie war.
Wie sieht es heute aus? Dank der Werbung wird jedem suggeriert, dass er dies und das haben müsste. Heute ist ein einfaches Telefon schon nicht mehr standesgemäß. Es muss ein teueres iPhone sein, das dann, dank Werbung, „leicht“ abbezahlt werden kann. Aus Freien Bürgern, die sich selber ernähren konnten, sind es heute konsumabhängige Unfreie Bürger geworden.
Es gibt faule, sicherlich, nur, wir sollten nicht alle über einen Kamm scheren.

ben
Gast
ben
13. Januar 2015 7:06 am

berndgrimm:

…. Die werden die gutbezahlten Jobs unter sich verteilen,
denn ein Leistungsprinzip gibt es in Thailand nicht!

Das könnte sich ab 2015 ASEAN vielleicht ändern – glaube kaum, dass der Wirtschaftsraum ASEAN es hinnimmt einfach die faule Elite an zu stellen, statt qualifizierten Fachkräften mit Englisch Kenntnissen und Fleiss..
Es gibt in Pattaya jetzt schon mehrere Hotels mit Philippinos an der Rezeption..
Für die faulen Thais wird`s eng, wenn der Wettbewerb anfängt! Ich behaupte damit aber nicht, dass Thais durchwegs faul sind, habe 20 Jahre gute Geschäfte gemacht mit Thais – unter dem richtigen Management sind die Thais gar nicht faul!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
13. Januar 2015 6:13 am

Hanseat: bevor wir mit Kanonen schießen, sollten wir einmal in Betrag ziehen, dass die Grundschullehrer/innen so gering besoldet werden, dass sie ihrem Stand entsprechend auf wenn möglich legalem Weg ihr Einkommen zu erhöhen versuchen.
Der einfachste Weg ist über die Nachhilfe zu erreichen.
Nun könnte man fragend dazu kommen, wieso die Schüler in den Nachhilfen von denselben Paukern etwas verstehen sollten, was diese Vorturner am Tage im Unterricht nicht geschafft haben?

Richtig!
In Thailand wird gute Arbeit leider überhaupt nicht leistungsgerecht bezahlt,
deshalb findet man auch so wenig gute Arbeit!
Was die Zahlungen in der Schule angeht:
Wir hatten unsere beiden Ziehkinder auf der besten staatlichen Highschool
in Bang Na (die jüngere ist noch dort).
Diese hatte die Mutter meiner Frau die selbst Lehrerin war selbst ausgesucht.
Wir zahlten im Schnitt 50.000 THB pro Jahr für beide zusammen (Tea Money,
Uniformen,Schulbus,Ausflüge, Veranstaltungen,Spenden etc)
Was die Job Möglichkeiten angeht:
Unsere Ältere die als hochbegabt galt und für Thai Verhältnisse auch
Ehrgeizig aber eben faul ist
hatte immer schon Nebenjobs als Promoterin von Sony,Apple,Samsung
und Nokia und auch Kosmetika am WE in den Malls.
Während des Studiums arbeitet sie bei Acer als IT Ingenieur.
Nach ihrem Abschluss dieses Jahr wird sie wohl zu Toyota
als IT Manager wechseln.
Die Jüngere ist nicht hochbegabt und mit einem Job als Pizza Bäckerin
oder Hamburger Wenderin sehr zufrieden.
Auch die wird keine Probleme haben einen Job zu finden.

Nur beide haben keine Chancen gegenüber minderbegabten
aus der selbsternannten Elite!
Die werden die gutbezahlten Jobs unter sich verteilen,
denn ein Leistungsprinzip gibt es in Thailand nicht!

Hanseat
Gast
Hanseat
13. Januar 2015 2:08 am

emi_rambus sagte am 12. Januar 2015 um 1:53 pm u. a.:
„..Ich habe das in Thailand schon Mal erlebt, als die Kinder meiner Thaibekannten vom Studium/Fachhochschulstudium zurueckkamen und es gab keine Arbeitsplaetze!
Da ist damals die PAD gross geworden.
Hausmaedchen und Gummischneider haetten sie machen koennen, aber das haette nicht gereicht, um die Schulden zurueckzuzahlen..“

Emi rambus, es ist natürlich traurig, dass es so etwas gibt. Wir kennen das ja leider auch aus unserer alten Heimat. Nach dem fertigen Studium die krampfhafte Suche nach einem Praktikumsplatz, nach Meinung der Arbeitsgeber wenn möglich ohne Bezahlung. Frag einmal bei den Taxifahrern nach, wie viele Doktoranten und Diplomierte da hinter dem Steuer sitzen.

exil
Gast
exil
12. Januar 2015 6:08 pm

STIN: Alles was du über thail. staatl. Schulen schreibst stimmt – unter aller Sau. Mein Sohn musste gottseidank nie eine besuchen, er konnte alle seine Abschlüsse auf Privatschulen/Uni machen – zuerst die Deutsche Schule, danach eine amerik. Uni.

Naja, Amerikanische Universitäten, bzw. das Amerikanische Bildungssystem ist wenn man nicht gerade mit Geld gesegnet ist eher mies. Die einzige Möglichkeit besteht dann noch durch außerordentliche Sportliche oder Schulische Leistungen ein Stipendium zu ergattern um an eine Eliteuni zu kommen.

Thais die es sich wirklich leisten können, schicken ihre Kinder nach Europa oder eben in die USA um zu Studieren, die Vertrauen keiner Schule in Thailand, obwohl es schon sehr gute Privatschulen nach Europäischen Normen in Thailand gibt.

Aber so sind die Thais, ein Abschluss in Europa ist allemal mehr wert als der einer Thaieliteuni. Das ist wie mit den Merzedes die die wirklich Reichen Thais fahren, sicherlich keiner Made in Thailand.

Hanseat
Gast
Hanseat
12. Januar 2015 2:36 pm

Moin an die Runde,
bevor wir mit Kanonen schießen, sollten wir einmal in Betrag ziehen, dass die Grundschullehrer/innen so gering besoldet werden, dass sie ihrem Stand entsprechend auf wenn möglich legalem Weg ihr Einkommen zu erhöhen versuchen.
Der einfachste Weg ist über die Nachhilfe zu erreichen.
Nun könnte man fragend dazu kommen, wieso die Schüler in den Nachhilfen von denselben Paukern etwas verstehen sollten, was diese Vorturner am Tage im Unterricht nicht geschafft haben?
Ich kann nicht mitreden, wenn es um die Qualität der Schulen im Isaan geht, da habe ich keinen Einblick.
Dass es nicht überall mit dem öffentlich rechtlichen Schulwesen im Kingdom zum Besten steht, hat somit auch diese „undemokratische“ Regierung festgestellt. Wir sollten nicht vergessen, dass unsere letzte „demokratische“ Regierung der YL in Punkto Schule nur die Tabletts als Wahlschlager hervorgebracht haben.
Der größte Teil der Lehrkräfte stehen der UDD nahe, wird und wurde immer von den Thaksisten hervorgehoben. Wenn dem dann so sein sollte, wirft sich doch die Frage auf, wieso diese Lehrkräfte bis dato nichts unternommen haben, zumindest in der YL/Thaksin-Zeit, etwas zur Verbesserung der schulischen Leistungen zu fordern? Und, liebe Freunde, wieso greift eine „undemokratische“ Regierung dieses Problem auf?
Fazit der ganzen Geschichte, die Defizite im politischen System dieses schönen Landes hat erstmalig diese „undemokratisch“ an die Macht gekommene Regierung in die Hand genommen. Wie ich schon vorher bemerkte, nicht alles ist in trockenen Tüchern.
Alle diese bisherigen Anstöße durch den ehemaligen Militärbefehlshaber als jetzigen Regierungschef hätte man von unseren angeblich so demokratisch denkenden Politikern abverlangen können. Ok, dafür waren sie wohl auch nicht von ihren politischen Parteien aufgestellt worden. Um die Korruption aus den öffentlichen Ämtern zu entfernen, müssen noch viele dicke Bretter gebohrt werden.
Wenn einem Geldbriefträger ein Hunderter in der Abrechnung fehlt, so jedenfalls in –D-, so hat er sie aus seinem Privatvermögen oder durch eine von ihn persönlich abgeschlossene Kassenfehlsummen-Versicherung zu begleichen.
Bei unserer demokratisch gewählten YL fehlen allein 3,4 Milliarden Euro des Reisprogrammes, jawohl, Euro nicht Thai-Baht, in der Kasse. Bin gespannt, ob sie auch in die private Amtshaftung gestellt wird?
Von nichts gewusst, kann sie ja nicht plädieren. Nicht umsonst hatte sie ja den warnenden Präsidenten des Rechnungshofes strafversetzt. Vor Gericht sollte dieser gute Präsident einmal der Öffentlichkeit mitteilen, in wieweit er vor seinem Rausschmiss der YL von den Ungereimtheiten in Punkto Reisprogramm informiert hatte. Dann könnte das Gericht immer noch entscheiden, in wieweit die YL ggf. wegen Amtshaftung zur Kasse gebeten werden könnte!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Januar 2015 1:53 pm

STIN: Studenten halte ich weniger für geeignet, eher ein Lehrer – der das in seiner Freizeit anbietet.
Du schreibst vermutlich aber über Thailand-Schulen.

So ist es! Es heisst hier “Schoenes Thailand” und nicht “Sch…oenes Deutschland”.
Einzelunterricht in Deutschland durch einen Lehrer!?
Gab es da eine “Inflation” nach unten? Wer kann sich das denn leisten?

STIN: ich würde meine Kinder niemals in eine staatliche thail. Schule schicken sondern eine Schule auswählen, die in etwa westlichen Unterrichtstil pflegt.

1. Wieviel Schueler koennen denn in diese Schulen gehen? 500? 1.000?
Thailand hat etwa 10.000.000 Kinder. Bei “1.000” waeren das etwa 0,01%.
Irgendwann mal hast du behauptet, diese Schulen kosten 100.000TB/a!?
2. Thailand gibt jedes Jahr 500.000.000.000TB fuer die “Bildung” aus! Die Eltern zahlen fuer Nachhilfe, Hausaufgabenhilfe, Testvorbereitung, … nochmal etwa 350.000.000.000 TB/a, das waeren (ohne Diplom-Kauf, Ranglisten-Aufbesserung, …) 85.000TB pro Kind und Jahr. Wenn man jetzt noch bedenkt, viele der Kinder steigen bereits mit 15 Jahren aus, dann bleiben schon fuer alle Kinder die erforderlichen “100.000TB”.
Also, sollen die Super-Auslaender-Schulen aufstocken und ueberall Zweigstellen aufmachen. Bei den Mengen wuerden ja vielleicht auch 90-95.000TB ausreichen. Die Lehrerinnen koennen sich weltweit als Hausmaedchen bewerben und die Schulen baut man um in Reis-Lager! Gummi-Lager ging auch! Und Hausmeister werden Lagerverwalter.
Dann und NUR dann waere der Verfassungsauftrag und die Verpflichtung aus den Menschen-/Kinderrechten erfuellt.
Zurueck zur Wirklichkeit!

Ich habe das in Thailand schon Mal erlebt, als die Kinder meiner Thaibekannten vom Studium/Fachhochschulstudium zurueckkamen und es gab keine Arbeitsplaetze!
Da ist damals die PAD gross geworden.
Hausmaedchen und Gummischneider haetten sie machen koennen, aber das haette nicht gereicht, um die Schulden zurueckzuzahlen.
Und aehnlich wird es der Generation meiner Kinder auch gehen, wodurch sie sich dann eine vergleichbare Ausbildung fuer ihre Kinder nicht mehr erlauben koennen.
NEIN! Sie werden nicht mit ihrem Native-Englisch weltweit Arbeitsplaetze finden, weil weltweit in allen Laendern, die gleiche Ausbildung vermarktet wird!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Januar 2015 12:57 pm

STIN: Die Thai-Lehrer könnte man ev. als Hausmädchen beschäftigen, viel mehr Ahnung haben die nicht.

Ein hochnaessiges Hausmaedchen, kaeme mir nicht ins Haus!

suny boy
Gast
suny boy
12. Januar 2015 12:06 pm
emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Januar 2015 11:07 am

STIN: ja, machen sie hier auch, wenn Schüler sehr schlecht sind

Dummquatsch! Kinder sind “schlecht” weil sie nach kurzer Zeit einen “Abbild”-PISA-Test (den kaum ein Lehrer bestehen wuerde) nicht bestehen! Und das in der 1. Klasse (6 und mehr Jahre alt), in der 2. Klasse (7 und mehr Jahre alt), …. der urspruenglische Test ist fuer 15-Jaehrige!
“Komischerweise” sind da alle Kinder “schlecht”. Jetzt brauchen alle Kinder “Nachhilfe” was eigentlich mehr so eine Art “Tutorial-Vorbereitung” fuer den naechsten Test ist.
Nix anderes machen 80 % der privaten Nachhilfe Schulen!
Bleibt die Frage, woher haben alle den Test?!
UND:
Wer hat angeordnet, das 3-9 jaehrige Kinder solche Test’s schreiben muessen?
Hat derjenige, der das den Kindern abverlangt, schon Mal diese Test’s gesehen?
Hat er sie schon Mal selbst beantwortet? Die Kinder verstehen die schwierigen TEXT-Aufgaben in dem Alter ueberhaupt noch nicht! Was genau fuer einen Pädagogischen Sinn hat das also? Das , was mir dazu einfaellt hat absolut NICHTS mit Pädagogik zu tun! 👿

  emi_rambus(Quote)  (Reply)

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Januar 2015 9:22 am

STIN: Viele Eltern wechselten also nach Abhisits Schulgeldbefreiung

So weit ich mich erinnere, war die Ausbildung schon laenger frei! Abhisit hat das nur von (?)12 auf 15 Jahre erweitert.

STIN: lt. Aussagen von Bekannten, verlangen z.B. Schulen im Isaan immer noch Schulgeld, das sie nun als “nötige Nachhilfe” bezeichnen

Das machen hier auch die Privat-Schulen, was ja die Ursache fuer die schlechte Ausbildung ist. Etwa 700 TB pro Monat und Kind (etwa 6.000TB/a)! Plus Wochenend-Nachhilfe. Plus Ferien -Nachhilfe.
Im “English-Programm” an der staatlichen Schule mussten wir pro Kind 40.000 TB/a fuer “notwendige Nachhilfe” im Voraus bezahlen. Die wussten also schon im Voraus, wie schlecht ihre Ausbildung wird und dass deswegen Nachhilfe erforderlich sein wird!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Januar 2015 9:05 am

STIN: es gibt wohl Ausnahmen. Ich weiss nicht, wie hoch die Ausnahmen bei den Lehrern in TH sind, in Deutschland ist gerade eine Lehrerin verurteilt worden, weil der Wert der Spende über 20 EUR lag. In Thailand gibt es das auch, bei PMs ist es 3000 Baht. Alles was darüber liegt, muss abgelehnt oder abgegeben werden. Aber Spenden an Schulen sind nicht begrenzt, auch nicht an Amphoes usw. – hier werden Feiern am Amphoe gesponsert, scheint also nicht verboten zu sein. In Deutschland kann an die Polizei gespendet werden, es gibt dazu kein Limit, muss aber vorher die Genehmigung eines Polizeivereins haben, direkt geht auch nicht. In München hat der Innenminister mal eine Spende an die Polizei über 10.000 EUR angenommen, der darf scheinbar auch annehmen.

Wenn das stimmen sollte, ich kann das Gegenteil nicht beweisen, sollte man es ja mit entsprechenden Recht belegen koennen.
Da besteht in Thailand grundsaetzlich die Gefahr, es beruht auf Verordnungs”recht”!
Dabei wiederum ist sehr wahrscheinlich, es gibt (in Thailand) keine Verordnungsermaechtigung(-Gesetz).
Damit alleine, wuerde es schon gegen Rechtsstaats-Prinzipien verstossen!
Auch wenn es jetzt kein Gesetz gibt, in dem audruecklich so etwas ausgeschlossen wird, so reichen schon in der Verfassung festgelegte Grundprinzipien wie zB die Einhaltung der demokratischen Grundordnung aus, das Regeln die dagegen verstossen, nichtig sind und bei einer Klage fuer ungueltig erklaert werden.
Ich denke aber, bei den vielen (ueber Hundert) Gesetze , die zur Aenderung im Geschaeftsgang sind, wird das Beruecksichtigung finden.
Wuerde man solche Hintertuerchen der Berstechung offen lassen, wird der Kampf gegen die Bestechung ein Kampf gegen Windmuehlen!
Wenn ein Innenminister eine Spende annimmt (fuer alle sichtbar) und das Geld an die Stadt- bzw. Staatskasse weiterleitet, ist das unbedenklich.
Wenn es (in D) immer noch so ist, dass Spenden “an die Polizei”moeglich sind, bleibt das einfach ein inkonzequenter “Witz”!
Andere Laender duerfen nichts aus Unrecht ableiten, auch nicht, wenn das Unrecht im eigenen Land passiert.
20 Euro in Deutschland sollte etwa 100 -150 Bath in Thailand entsprechen, wobei es hier nicht um GELD-Geschenke geht!

Beamtinnen und Beamte müssen jeden Anschein vermeiden, im Rahmen ihrer Amtsführung für persönliche Vorteile empfänglich zu sein und sich nicht ausschließlich an sachlichen Erwägungen zu orientieren.

Ein kleines Blumengesteck zum Lehrertag im Gegenwert von 50 TB waere unbedenklich. Kann man diese “Blumengestecke” irgendwo fuer (zB ) 40 TB einloesen, waere das zu verbieten. Dazu gehoeren natuerlich auch die Blumengirlanden von 20-50.000TB fuer Schoenheitswettbewerbe und aehnliches an Schulen.
Spenden an staatliche Schulen duerfen nicht zulaessig sein! Das Geld muss an die Staatskasse abgefuehrt werden!
Sach-Spenden zB zum Kinderfest halte ich fuer bedenkenlos! Sehr kritisch sind Sachspenden, fuer eine Verlosung in der Schulen , wo Kinder fuer die Lose bezahlen muessen.
Verkauf von “Lotterie”-Lose an Kinder waere noch mal ein ganz anderes Problem!
Geldspenden direkt an Beamte selbst duerfen ueberhaupt nicht sein!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
12. Januar 2015 6:35 am

Admiral Narong betonte, er sei mit Premierminister Prayut übereingekommen, dieser Vorgehensweise den Krieg zu erklären, allerdings wird sich dies nicht einfach umsetzen lassen, denn sowohl Eltern als auch Bildungseinrichtungen stünden hinter dem illegalen Kauf von Zulassungen und würden die entsprechenden Zahlungen als Spenden tarnen, sodass der Betrug schwierig nachzuweisen sei.

Es ist sehr ehrenwert wenn die Militärs dagegen vorgehen wollen,
allerdings auch erfolglos.
In Thailand gibt es kein Leistungsprinzip sondern genau das Gegenteil!
Hier zählen Familie und Beziehungen mehr als Leistung und Ratio.
Wie sonst sässen soviel Nullen auf Führungssesseln und relativ
Intelligente und Arbeitsame versauern auf unterbezahlten
Positionen oder machen die Arbeit für ihre unfähigen Chefs!

emi_rambus
Gast
emi_rambus
12. Januar 2015 5:06 am

BEAMTE duerfen weder Bestechungsgelder, noch Spenden oder Geschenke annehmen!
Wer (Spender/Schenker) darauf besteht, soll das Geschenk oder die Spende mit Angabe des Namens, Adresse, ID-Nr. bei der Direktion abgeben, die es umgehend an das Rechnungswesen/Staatskasse weiterleiten.
Fundsachen sind an das Fundbuero weiterzuleiten.
Alle Einnahmen des Staates (also auch Spenden/Geschenke) sind zur Deckung aller Ausgaben heranzuziehen.
Keiner darf sich daran bereichern, das waere Diebstahl!
Eine Spende oder ein Geschenk an den Beamten ist immer Bestechung!