Umfrage bestätigt: Thailand noch nicht für Wahlen bereit

Laut einer Umfrage der „Thai Researchers in Community Happiness Association“, ist landesweit ein großer Teil der Gemeinderatsvorsitzenden der Meinung, dass Wahlen vor Fertigstellung der Reformen mehr Nach- als Vorteile bringen würden.

Professor Chet Ratchadapunnathikul, der stellvertretende Vorsitzende des Verbands, erklärte, das zwischen dem 19. und 21. Februar 659 Vorsitzende von Gemeinden in unterschiedlichen Distrikten verschiedener Provinzen aus allen Regionen des Landes befragt wurden, was sie davon halten würden, zum jetzigen Zeitpunkt allgemeine Wahlen durchzuführen.

28,8% der Befragten sind der Meinung, dass Thailand schon jetzt bereit sei für Wahlen, da die Übergangsregierungbisher gute Arbeit geleistet habe und ein großer Teil der früheren Probleme bereits gelöst sei.

71,2% glauben dagegen, dass man zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund anhaltender Spannungen und einer nochunfertigen Verfassung besser noch gar nicht über Wahlen nachdenken sollte, da die alten Probleme dann wiederzurückkehren würden.

Auf die Frage, ob sich die nationalen Probleme durch Wahlen lösen lassen, antworteten 16,7% der Befragten, dassDruck und Probleme zunehmen werden, je länger man die Wahlen nach hinten verschiebe.

83,3% sind dagegen der Meinung, dass die Reformen der Schlüssel zur Lösung der nationalen Probleme seien unddaher vor den Wahlen erst abgeschlossen werden müssten.

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4 Antworten zu Umfrage bestätigt: Thailand noch nicht für Wahlen bereit

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    STIN: eigentlich wäre es in Thailand ja nicht mal so verkehrt – die Möglichkeit eines Putsches in die Verfassung zu schreiben. Dann würde es keine Verletzung der Verfassung mehr geben

    Das stand eigentlich in allen Verfassungen schon drin!
    Dem Sinn nach:

    Jeder hat die Pflicht, Angriffe gegen die Grundelemente der Verfassung (zB Ewigkeitsklausel) abzuwehren!

    Jeder ist in dem Moment auch die Armee.
    Das kann man dann auch einen “guten Putsch” nennen.
    (Ich will jetzt keine Namen nennen, aber du weisst von wem der Ausdruck kommt)
    Problematisch wird es dadurch, man kann beim Putsch meist geltend machen, die alte Verfassung sollte geschuetzt werden, wenn aber die neue Verfassung, die Grundpfeiler der alten zum Einsturz bringen, zaehlt das nicht mehr!

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    Auf die Frage, ob sich die nationalen Probleme durch Wahlen lösen lassen, antworteten 16,7% der Befragten, dassDruck und Probleme zunehmen werden, je länger man die Wahlen nach hinten verschiebe.

    83,3% sind dagegen der Meinung, dass die Reformen der Schlüssel zur Lösung der nationalen Probleme seien unddaher vor den Wahlen erst abgeschlossen werden müssten.

    Ist beides richtig (wie immer in Thailand!)!!
    Aber ohne Reformen gibt es keine Zukunft für Thailand.
    Wahlen haben in Thailand noch nie Probleme gelöst
    und schon lange nicht mehr zur Demokratie beigetragen.

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